Morbus Crohn: Erhalt der entzündungsfreien Phasen.

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Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Darms, die in den meisten Fällen episodisch rezidiviert.

Gegenwärtig gibt es keine Heilung für diese Krankheit.

Eine Forschungsgruppe unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) hat einen Marker auf mikroskopischer Ebene entdeckt, mit dessen Hilfe Patienten identifiziert werden können, die eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, in unmittelbarer Zukunft an einem Entzündungsrezidiv zu leiden.

Mit dieser Einsicht können therapeutische Gegenmaßnahmen in einem früheren Stadium eingesetzt werden.Der Stoffwechsel der intestinalen Stammzellen wird durch Mitochondrien – die zelleigenen Kraftwerke – erleichtert.

Chronische Entzündungsprozesse hemmen den Stoffwechsel der Zellen und führen zum Funktionsverlust dieser Stammzellen.

In Zusammenarbeit mit dem Helmholz Zentrum München und der Université de Paris hat ein Forscherteam der TUM diesen Zusammenhang entdeckt, indem es Darmepithelzellen von Morbus-Crohn-Patienten analysiert und mit Befunden aus Mausmodellen verglichen hat.Die wechselseitige Rolle von Stammzellen und Paneth-ZellenStammzellen sind für die Erhaltung und Regeneration von Geweben unverzichtbar.

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Darmentleerte Stammzellen im Darm vermischen sich mit so genannten Paneth-Zellen, die für die lokale Immunabwehr und für die Schaffung eines Umfelds verantwortlich sind, in dem die Stammzellen gedeihen können, so genannte Hüter der Stammzellnische.Patienten, die an Morbus Crohn erkrankt sind, haben weniger Paneth-Zellen und diese sind zudem in ihrer Funktionalität eingeschränkt.

Die Forschungsgruppe untersuchte die Ursachen für die Veränderungen in Paneth-Zellen und versuchte, die Bedeutung des Stammzellstoffwechsels in diesem Zusammenhang zu bestimmen.

Zusätzlich zu den Studien an Mäusen analysierten die Forscher Darmbiopsien von Morbus-Crohn-Patienten und charakterisierten die Stammzellnische akribisch.

Nach sechs….

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