Multiple Sklerose: Wohl kein erhöhtes Risiko für Covid-19 – Top News

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Etwa 2,5 Millionen Menschen weltweit leben mit MS, davon ungefähr 700.

000 in Europa und 250.

000 in Deutschland, so die Angaben des Bundesverbands der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DSMG).

Jedes Jahr kommen laut einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland allein hierzulande knapp 9.

000 MS-Kranke dazu.

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Rund 250.

000 Menschen in Deutschland leiden an Multipler Sklerose.

Dank besserer Diagnostik und Behandlung haben viele MS-Patienten heute eine bessere Lebensqualität.

Ein erhöhtes Risiko an Covid-19 zu erkranken, müssen sie nicht fürchten.

Sie wird oft die “Krankheit mit den 1.

000 Gesichtern” genannt, weil ihr Verlauf, die Beschwerden und auch der Therapieerfolg von Patient zu Patient so unterschiedlich sind.

Multiple Sklerose – kurz MS – ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem die äußere, isolierende Schicht der Nervenfasern im Gehirn und im Rückenmark angreift.

Entzündungsherde bilden sich an den unterschiedlichsten Stellen (daher “multiple” Sklerose von griechisch skleros für “hart”, also die Verhärtung von Organen und Gewebe), Nervenfasern werden dadurch geschädigt und können die Botschaften nicht mehr korrekt weiterleiten.

Es kommt zu körperlichen Störungen und neurologischen Ausfallserscheinungen.

Weil Multiple Sklerose oft mit immunsupprimierenden, also mit das Immunsystem unterdrückenden Substanzen behandelt wird, befürchten MS-Patienten, ein höheres Infektionsrisiko für die durch das Coronavirus ausgelöste Covid-19-Erkrankung zu haben.

Eine neue Studie, die am 30.

April 2020 im Fachmagazin “The Lancet Neurology” veröffentlicht wurde, belegt allerdings: Weder das Infektionsrisiko noch das Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung scheint bei Patienten mit MS erhöht zu sein.

Immer mehr Menschen leben mit Multipler Sklerose

Coronavirus: MS-Patienten haben wohl kein erhöhtes Infektionsrisiko

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verzögern

Linderung der Symptome

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Der Welt-MS-Tag

Nach den Berechnungen des Instituts gab es 2015 bereits 30 Prozent mehr MS-Kranke als noch 2009.

Und – wie die aktuellen Zahlen belegen – ist kein Ende des Trends in Sicht.

Experten erklären diesen Anstieg mit einer besseren Diagnostik und immer wirksameren Therapien, wodurch Patienten mit Multipler Sklerose immer länger leben.

Besonders oft erkranken Frauen an MS.

Im Durchschnitt trifft es sie dreimal häufiger als Männer.

Woran das genau liegt, ist nicht ganz klar.

Hormone könnten eine Ursache sein.

Rund 250.

000 Menschen in Deutschland leiden an Multipler Sklerose.

Dank besserer Diagnostik und Behandlung haben viele MS-Patienten heute eine bessere Lebensqualität.

Ein erhöhtes Risiko an Covid-19 zu erkranken, müssen sie nicht fürchten.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) weist allerdings auf ihren Internetseiten “auf die fehlende Vergleichbarkeit von Zahlen aus anderen Ländern hin, da in Deutschland eine deutlich höhere Anzahl an Tests zum Nachweis von Covid-19-Infektionen durchgeführt wurden und werden”.

Für die Studie waren 232 MS-Patienten – mit und ohne PCR-Test-Bestätigung – in Italien mit Symptomen und Anzeichen einer Covid-19-Infektion untersucht worden.

223 Patienten, also 96 Prozent davon hatten einen milden, vier Patienten, also zwei Prozent einen schweren und sechs Patienten, das entsprach drei Prozent der Gruppe, einen kritischen Verlauf von Covid-19.

Fünf der kritisch eingestuften Patienten verstarben.

Gerade in Zeiten des Coronavirus will die DMSG das Miteinander in den Vordergrund stellen.

MS für “Miteinander stark” – das diesjährige Motto des MS-Tages am 30.

Mai 2020 – soll darauf hinweisen.

Das Motto passt aber auch zu “Connections” (Verbindungen), das die Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) als Rahmenthema für ihre in den nächsten drei Jahren anlässlich des MS-Tages stattfinden internationalen Aktionen gewählt hat.

Patienten mit MS haben nicht generell ein erhöhtes Infektions- und Erkrankungsrisiko für Covid-19.

Erst wenn aufgrund der MS eine starke Immobilität wie Bettlägrigkeit oder das Angewiesensein auf einen Rollstuhl erfolgt, ist das Risiko für Atemwegserkrankungen – also auch für Covid-19 – durch die geringere Belüftung der Lunge höher als bei Menschen ohne MS.

Auch MS-Erkrankte, die aufgrund einer Therapie ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten besonders auf die in der Corona-Pandemie geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen achten.

Weitere Hinweise zum Risiko für MS-Patienten bietet auch das Robert Koch-Institut (RKI) auf seinen Internetseiten.

Multiple Sklerose: Wohl kein erhöhtes Risiko für Covid-19

Multiple Sklerose ist kein Muskelschwund, wie die Abkürzung “MS” häufig fälschlicherweise interpretiert wird.

Sie ist auch nicht zwangsläufig tödlich.

Multiple Sklerose ist weder ansteckend noch eine psychische Erkrankung.

Auch landen MS-Kranke nicht immer zwangsläufig im Rollstuhl.

Wodurch Multiple Sklerose genau ausgelöst wird, ist noch unklar.

Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft müssen für die Entwicklung einer MS wohl mehrere Faktoren zusammenkommen.

Eine Rolle spielen dabei:

Die ersten Symptome der Multiplen Sklerose treten in der Regel im frühen Erwachsenenalter zwischen 20 und 40 Jahren auf, manchmal aber auch schon früher.

Typisch für den Anfang einer Multiplen Sklerose sind auftretende Sehstörungen und Gefühlsstörungen auf der Haut.

Aber auch andere Symptome einer MS können gleich zu Beginn der Erkrankung auftreten, so zum Beispiel:

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