Neue Studie könnte zu therapeutischen Interventionen zur Behandlung der Kokainabhängigkeit führen.

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Eine neue Studie erklärt, wie Kokain die Funktionen im Gehirn modifiziert, und zeigt damit ein potenzielles Ziel für Therapien zur Behandlung der Kokainabhängigkeit auf.

Die Studie wurde diese Woche in Cell Reports veröffentlicht.Forscher der University of California, Irvine, haben gezeigt, dass ein Schlüsselrezeptor für Dopamin, genannt D2 (D2R), in den Mechanismus eingreift, durch den Kokain die Funktionen im Striatum verändert, einer Hirnregion, die für die psychomotorischen und lohnenden Wirkungen von Drogen wie Kokain verantwortlich ist, die direkt am Suchtprozess beteiligt sind.”In unserer Studie zeigen wir, dass die D2R-Signalisierung über cholinerge Interneurone (ChIs) und die Acetylcholin (Ach)-Freisetzung eine wichtige Kontrolle im Striatum ausübt, die für das normale Funktionieren der striatalen Schaltkreise erforderlich ist”, sagte Dr.

Emiliana Borrelli, Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik, Pharmazeutische Wissenschaften und Mitglied des Zentrums für Epigenetik und Metabolismus an der UCI School of Medicine.”Kokainkonsum erhöht den Dopaminspiegel im Striatum drastisch und bewirkt, dass der Dopamin-D2-Rezeptor (D2R) die striatale Acetylcholin-Signalisierung hemmt, was zu kokaininduzierten Verhaltensänderungen und der striatalen genomischen Reaktion führt”, sagte Borrelli.

Durch die genetische Ablation von D2R in cholinergen Interneuronen stören wir die Dopamin-vermittelte Hemmung dieser Neuronen und reduzieren die Suchtwirkung von Drogen wie Kokain”.Die Studie weist darauf hin, dass die D2R-Aktivierung in cholinergen Interneuronen tatsächlich zentral für die Kontrolle striataler neuronaler Schaltkreise ist und die motorischen und zellulären Reaktionen auf Kokain signifikant beeinflusst.

“Unsere Studie betont die Bedeutung der dopaminergen Kontrolle der striatalen Reaktionen auf Psychostimulanzien und könnte den Weg für zukünftige therapeutische Strategien zur Behandlung….

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