Neuer Covid-19-Schnelltest gibt Auskunft in nur 15 Minuten

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In Einrichtungen, in die Covid-19-Verdachtsfälle kommen, mangelt es häufig an ausreichend Zeit und Materialien, um ausgiebige Tests durchzuführen.

Infolgedessen ist es in den meisten Fällen völlig unklar, wie ansteckend ein Patient im Moment des Erstkontakts tatsächlich ist.

Ein neuer Antigen-Test soll dies nun ändern und innerhalb von nur 15 Minuten eine Auskunft geben.

Die Innovation wurde vor Kurzem in dem englischsprachigen Fachblatt „Frontiers in Medicine“ präsentiert.

Schnelle, verlässliche und kostengünstige diagnostische Tests gehören zu den bedeutsamsten Werkzeugen, wenn es um die Eindämmung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 geht.

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Europäische Forscher haben deshalb einen Einweg-Antigen-Test kreiert, der nur 15 Minuten bis zum ersten Hinweis auf eine Covid-19-Infektion benötigt.

Ein neuer Covid-19-Antigen-Test gibt fast so schnell Auskunft wie ein Schwangerschaftstest: Innerhalb von nur 15 Minuten erhält man ein erstes Zeichen für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.

Auf diese Weise kann eine rasche Ersteinschätzung erzielt werden, wie ansteckend eine Person zum Testzeitpunkt ist.

Der Test könnte in Zukunft eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen spielen und sicherstellen, dass medizinisches Personal korrekt mit potenziellen Covid-19-Patienten umgeht.

Somit könnte die Verbreitung des Erregers weiter eingeschränkt werden.

Prinzip des Antigen-Tests

Der Antigen-Test prüft auf Proteine auf der Oberfläche des Virus.

Beim Patienten wird ein Nasen-Rachen-Abstrich vorgenommen und ein Teststreifen mit der Körperflüssigkeit in Verbindung gebracht.

Auf dem Teststreifen sitzen Antikörper, welche auf das Virus reagieren, sollte es vorhanden sein.

Für die Produktion des innovativen Tests wandte das Unternehmen Coris BioConcept Ergebnisse aus früheren virologischen Studien über SARS-CoV-1 an.

Auf dieses Virus gingen die Ausbrüche in den Jahren 2002 und 2003 zurück.

Es ist sehr ähnlich zu SARS-CoV-2, sodass der Test nicht zwischen den beiden Virentypen differenzieren kann.

 
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Schnelldiagnose bisher nicht möglich

Am 8.

Mai lag die Anzahl der SARS-CoV-2-Infektionen der Johns Hopkins University zufolge bei fast vier Millionen, rund 270.

000 Menschen erlagen den Folgen.

Die Dunkelziffern sollen weit höher liegen.

Eine enorme Hürde stellte bislang die Feststellung des neuartigen Coronavirus dar.

Bislang verfügbare Tests sind aufwändig und zeitintensiv.

Es kann Tage dauern bis ein Ergebnis vorliegt.

Die Bestätigung von Virusinfektionen bei Personen, die Primärversorgungszentren betreten, würde es den medizinischen Angestellten möglich machen rasch neue Ausbruchsherde zu erkennen und entsprechende Quarantänemaßnahmen für Menschen mit hohem Virenschub oder Verdachtsfälle zu bestimmen.

So könnte die Ausbreitung des Erregers weiter gebremst werden.

Lebensrettende Innovation aus Europa

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