Pakistan stoppt Inlands-Passagierflüge wegen eines neuen Virus.

0
Ein Polizeibeamter verteilt in Lahore, Pakistan, am Dienstag, den 24. März 2020, Handdesinfektionsmittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die pakistanischen Behörden sagten, sie hätten den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März eingestellt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/K.M. Chaudhry)

Pakistan stoppte am Mittwoch alle inländischen Passagierflüge, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu stoppen, nachdem es fast 1.000 Fälle im Land gemeldet hatte, gerade als Libyen die letzte gefährdete Nation im Nahen Osten wurde, die ihre erste Infektion meldete.

Nach der Ankündigung der von der UNO unterstützten Regierung Libyens ist der kriegsgebeutelte Jemen das letzte Land im Nahen Osten, aus dem kein Fall des neuen Virus und der von ihm verursachten Krankheit COVID-19 gemeldet wurde. Gesundheitsbeamte haben bereits vor der Gefahr einer Verbreitung des Virus im ärmsten Land der arabischen Welt gewarnt, dessen Gesundheitssystem inmitten des jahrelangen Krieges zusammengebrochen ist.

Bei den meisten Menschen verursacht das neue Coronavirus leichte oder mäßige Symptome wie Fieber und Husten, die in zwei bis drei Wochen abklingen. Bei einigen, vor allem älteren Erwachsenen und Menschen mit bestehenden Gesundheitsproblemen, kann es schwerere Erkrankungen, einschließlich Lungenentzündung und Tod, verursachen.

In Pakistan wird das innerstaatliche Flugverbot am Donnerstag beginnen, sagte der Sprecher der Zivilluftfahrt, Abdul Sattar Khokhar. Islamabad hatte zuvor den Zugverkehr und internationale Flüge eingestellt.

Zunächst waren die meisten der Infizierten pakistanische Pilger, die aus dem benachbarten, hart getroffenen Iran zurückkehrten, der den schlimmsten Ausbruch des Virus im Nahen Osten erlebt hat. Jetzt wird das Virus jedoch auch bei Menschen gemeldet, die keine Reisegeschichte haben, sagen Beamte.

Pakistanische Frauen gehen am Dienstag, dem 24. März 2020, in Peshawar, Pakistan, an Verkäufern vorbei, die Gesichtsmasken verkaufen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die pakistanischen Behörden sagten, sie hätten den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März eingestellt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Muhammad Sajjad)

Ein pakistanischer Soldat hält Fahrzeuge an, um eine Sperre zur Eindämmung des Coronavirus in Karatschi, Pakistan, am Dienstag, 24. März 2020, durchzuführen. Die pakistanischen Behörden sagten, sie würden den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März einstellen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Farbene Khan)

Menschen kaufen Handschuhe, um die Ausbreitung des Coronavirus-Ausbruchs in Peshawar, Pakistan, zu verhindern, Dienstag, 24. März 2020. Die pakistanischen Behörden sagten, sie hätten den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März eingestellt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Muhammad Sajjad)

Menschen, die in einer motorisierten Rikscha reisen, tragen Gesichtsmasken, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, in Karatschi, Pakistan, Dienstag, 24. März 2020. Die pakistanischen Behörden sagten, sie hätten den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März eingestellt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Farbene Khan)

Pakistanische Truppen halten Fahrzeuge an, um eine Abriegelung durchzuführen, um den Ausbruch des Coronavirus in Karatschi, Pakistan, am Dienstag, 24. März 2020, einzudämmen. Die pakistanischen Behörden sagten unterdessen, sie würden den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März einstellen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Farbene Khan)

Die Menschen kaufen Mehlsäcke aus Angst vor einer Verknappung aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs, in Peshawar, Pakistan, Dienstag, 24. März 2020. Die pakistanischen Behörden sagten unterdessen, dass sie den Zugverkehr im ganzen Land von Mittwoch bis zum 31. März einstellen würden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. (AP-Foto/Muhammad Sajjad)

Die iranischen Behörden meldeten am Dienstag weitere 122 Todesfälle, womit sich die Gesamtzahl der Todesopfer des Landes auf über 1.900 inmitten von mehr als 24.800 bestätigten Fällen erhöht hat. Insgesamt gibt es etwa 33.000 bestätigte Fälle in der Region.

In Libyen wurde nach offiziellen Angaben ein 73-jähriger Mann, der am 5. März aus dem Nachbarland Tunesien nach Libyen kam, zum ersten registrierten Fall des großen nordafrikanischen Landes. Der libysche Patient war nach Angaben des National Center for Disease Control vor kurzem nach Saudi-Arabien gereist und befand sich wegen seines Fiebers und Hustens in einem Krankenhaus in Tripolis in ärztlicher Behandlung.

Die Bestätigung des ersten Falles in Libyen, drei Wochen nach der Ankunft des Patienten im Land, stellt eine Bewährungsprobe für das fragile medizinische System des Landes dar.

Versuche eines landesweiten Krankheitsschutzprogramms wurden durch die Spaltung des Landes zwischen zwei rivalisierenden Regierungen im Osten und Westen des Landes und durch ein Flickwerk bewaffneter Gruppen, die beide Regierungen unterstützen, untergraben. Sogar am Dienstag gerieten die Vororte von Tripolis unter heftigen Beschuss, als die Vereinten Nationen dazu aufriefen, die Kämpfe einzufrieren, damit sich die Behörden darauf konzentrieren konnten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

In Ägypten sagte Premierminister Moustafa Madbouly unterdessen vor Reportern, dass am Mittwoch die elfstündige landesweite Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr in Kraft treten würde, während der auch die öffentlichen Verkehrsmittel zum Stillstand kämen. Ägypten ha

Share.

Leave A Reply