Piazolo: Eltern sollen unterstützen und keine Ersatzlehrer sein – Top News

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Piazolo warb in dem Gespräch auch um Verständnis für die Lehrerinnen und Lehrer, da auch sie jetzt in einer völlig neuen Situation seien und einiges erst dazulernen müssten.

Wichtig sei in dieser Situation, dass man aufeinander zugehe, so Piazolo: “Das ganz Entscheidende ist die Kommunikation untereinander.

Und wenn es nicht funktioniert, sollte man aufeinander zugehen.

Auch mal telefonieren, entweder von den Lehrerinnen und Lehrern an die Eltern oder umgekehrt.

Dann kann man solche Dinge auch wieder ausräumen.

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Kultusminister Michael Piazolo hat in einem Interview mit dem BR Fernsehen um Verständnis für die Lehrer in Bayern geworben.

Auch sie müssten mit der neuen Situation noch lernen umzugehen.

Eltern forderte er dazu auf, sich nicht zu viel zuzumuten.

So soll es nicht sein: dass die Eltern es schon irgendwo “richten”.

Das hat Bayerns Kultusminister Michael Piazolo im Gespräch mit der Abendschau im BR Fernsehen betont.

“Die Eltern sollen keine Ersatzlehrer sein, sie sollen Strukturen schaffen, sie sollen unterstützen, aber sie sollen sich auch nicht zu viel zumuten.

Ganz wichtig ist, dass auch die Kommunikation klappt zwischen den Lehrern und den Eltern, das funktioniert manchmal gut, aber nicht immer”, so Piazolo.

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Piazolo betonte, die Lehrer seien dafür zuständig, auf die jeweilige Situation einzugehen.

Die Unterschiede im Land seien groß.

Insofern brauche es diesen Spielraum.

Es gebe klare Ansagen aus dem Ministerium, aber auch Eigenverantwortlichkeit vor Ort.

Zu den Klagen von Eltern, dass das Engagement der einzelnen Lehrkräfte in der Corona-Krise sehr unterschiedlich sei, sagte Piazolo: “Wir haben viel gemacht, über hundert sogenannte kultusministerielle Schreiben verschickt.

Aber trotzdem, es ist nicht so, dass wir wirklich jedem Lehrer vorschreiben, was er zu tun hat.

“Lehrer sind in einer ganz neuen Situation”

“Lehrkräfte sollen Spielraum haben”

Klassengrößen ab September stehen noch nicht fest

Schüler sollen behutsam wiederaufgenommen werden

Schuljahr soll kein “verlorenes” sein

Kultusminister Michael Piazolo hat in einem Interview mit dem BR Fernsehen um Verständnis für die Lehrer in Bayern geworben.

Auch sie müssten mit der neuen Situation noch lernen umzugehen.

Eltern forderte er dazu auf, sich nicht zu viel zuzumuten.

Piazolo sagte außerdem, er könne jetzt noch nicht garantieren, dass die Klassen ab September wieder größer werden könnten.

Dies hänge vom Infektionsgeschehen ab.

Damit antwortete Piazolo indirekt auf die Nachfrage von Eltern, die sich in einem offenen Brief an den bayerischen Kultusminister gewandt hatten.

Darin hatten die Eltern ihre Sorge geäußert, dass Kinder in ihrer weiteren Schullaufbahn Nachteile haben könnten – vor allem diejenigen, die wenig Unterstützung zu Hause erhalten haben.

Dabei sollten sie auch feststellen, wer viel gemacht habe und wer sich habe hängen lassen.

“Und dann muss man versuchen – und das ist das Ziel der nächsten Wochen – wieder diese Schere kleiner werden zu lassen.

Da werden wir auch Intensivierungsstunden anbieten, damit genau für diejenigen, die vielleicht es in den letzten Wochen nicht geschafft haben, dass man die wieder heranführt.

Wichtig sei ihm, dass alle Schüler vor den Sommerferien wieder eine Zeit in der Schule verbringen würden.

“Es ist ganz wichtig, dass es jetzt schon eine Phase des Ankommens gibt.

” Dabei solle aber nicht gleich wieder losgelegt werden.

Die Lehrer sollten auf die Schüler eingehen, erfahren, wie es ihnen ergangen sei.

Piazolo: Eltern sollen unterstützen und keine Ersatzlehrer sein

Das Schuljahr zu streichen und nächstes Jahr zu wiederholen, um Chancengleichheit zu schaffen, sei nie eine Überlegung gewesen, so Piazolo.

“Es war uns ganz wichtig, dass wir gesagt haben, es ist zwar ein Schuljahr wie kein anderes, aber es soll kein verlorenes sein.

Deshalb habe man auch die Abschlussklassen zuerst wieder an die Schulen gebracht.

“Und mir war es wichtig, dass jeder auch die Chance hat, diese Abschlüsse zu bekommen.

Dass es nicht nachher der Corona-Jahrgang ist, sondern dass jeder auch beweisen kann, dass er es kann.

” Die Schülerinnen und Schüler seien gut aufgestellt, gerade auch in Bayern, und er drücke allen die Daumen, dass diese Abschlüsse gut funktionierten.

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