Psychiater und Selbstmordexperte betont das Bedürfnis nach emotionaler Nähe.

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Wir sollen physischen Abstand halten, um das Infektionsrisiko zu verringern, aber jetzt müssen wir uns auf emotionaler Ebene näher kommen”, sagt Danuta Wasserman, Direktorin des Nationalen Zentrums für Selbstmordforschung und Prävention psychischer Erkrankungen (NASP) am Karolinska Institutet.

Wie wird die psychische Gesundheit durch eine solche Krise beeinträchtigt?Es gibt verschiedene Phasen.

Erstens eine Zeit, die von Tumult und einer hektischen Jagd nach neuen Strategien geprägt war.

Diese Phase haben wir jetzt in Schweden hinter uns gebracht.

Wir befinden uns jetzt in einer Phase, die von Angst geprägt ist und in der wir mit der Unsicherheit über die Zukunft fertig werden müssen.

Darauf reagieren wir auf unterschiedliche Weise.

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Manche Menschen ignorieren den Ernst der Lage und handeln vielleicht nachlässig.

Andere versinken in ein tiefes Gefühl der Besorgnis, was ihre Notlage verschlimmern und sie anfälliger für Depressionen und andere psychische Gesundheitsprobleme machen kann.Sie mögen den Begriff “soziale Distanzierung” nicht – warum nicht?Es kann signalisieren, dass wir andere ablehnen und uns emotional voneinander isolieren sollen, was meiner Meinung nach verletzlichen Personen, die sich am Ende vielleicht einsamer fühlen, sehr schaden kann.

Die Forschung zeigt uns, dass Isolation und langwierige Trennung von anderen Menschen Depressionen und letztlich Selbstmord verursachen können.

Wir müssen eine physische Distanz wahren, um die Ausbreitung der Covid-19-Infektion einzudämmen, aber auf psychologischer Ebene müssen wir das Gegenteil tun und näher heranrücken.

Deshalb ist es besser, über physische Distanz und emotionale Nähe zu sprechen als über soziale Distanzierung.Was können wir tun, um aufeinander aufzupassen? Wir können ein bisschen öfter anrufen, zuhören und einfach da sein.

Niemand fühlt sich gerne wie eine Last, deshalb sollten wir nicht erwarten, dass andere um Hilfe bitten.

Wir sollten auch daran denken, dass es besonders gefährdete Gruppen oder Einzelpersonen gibt, die sich in einer mehr….

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