Rauchen aufgeben: Besonders wichtig bei Diabetes und während Corona-Pandemie – Gesundheit

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Wie die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe auf ihrer Webseite schreibt, raucht in Deutschland jeder dritte Mann und jede vierte Frau über 15 Jahre.

Herkömmlicher Tabakkonsum, aber möglicherweise auch das sogenannte Dampfen von E-Zigaretten können durch ihre lungenschädigende Wirkung das Risiko eines schweren Infektionsverlaufs bei COVID-19 begünstigen.

Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnichtrauchertag am 31.

Mai 2020 hin und gibt in einer aktuellen Mitteilung Tipps zum Rauchstopp.

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Vor kurzem haben Forschende darauf hingewiesen, dass Menschen, die rauchen, anfälliger für schwere COVID-19-Verläufe sind.

Daher ist es besonders in Corona-Zeiten zu empfehlen, die Finger von Zigaretten zu lassen.

Auch für Diabetikerinnen und Diabetiker wirkt sich ein Rauchstopp positiv aus.

Lunge und Atemwege durch Rauchstopp schützen – vor allem bei Diabetes und wegen Corona

Laut den Fachleuten haben Männer mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 ein zwei- bis vierfach höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei betroffenen Frauen ist es sogar bis zu sechsmal so hoch als bei Menschen ohne Diabetes.

„Zigarettenkonsum steigert dies zusätzlich und fördert eine Arterienverkalkung“, erläutert Professor Dr.

med.

Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE und Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim.

Die Folge können unter anderem Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Die Tabakindustrie wirbt mittlerweile vermehrt für E-Zigaretten und Tabakerhitzer.

Doch auch das Dampfen mit Nikotin macht abhängig und selbst nikotinfreie Varianten können der Gesundheit schaden.

Tabakkonsum für Diabeteskranke besonders gefährlich

Umgekehrt erkranken bislang stoffwechselgesunde Rauchende doppelt so oft an Typ-2-Diabetes als Nichtrauchende.

Denn Rauchen senkt die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin und begünstigt so die Entstehung einer Insulinresistenz.

„Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die mit dem Rauchen oder Dampfen aufhören, profitieren auf vielfache Weise: Sie verbessern neben ihrer Lungenfunktion auch ihre Stoffwechsellage“, so Professor Haak.

Hinzu kommt das gesundheitliche Risiko durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit verbundene Erkrankung COVID-19.

„Damit beugen sie kardiovaskulären Ereignissen sowie auch einem schweren Verlauf einer etwaigen COVID-19-Erkrankung vor“, betont der Experte.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Darüber hinaus bieten Rauchentwöhnungsprogramme von Arztpraxen, Volkshochschulen oder Krankenkassen an, mit Unterstützung und Beratung von Fachleuten dauerhaft vom Glimmstengel loszukommen.

(ad)

Viele Menschen setzen auch auf Akupunktur, Hypnose, Entspannungstechniken oder Homöopathie.

Hier sollte sich jede und jeder seine individuelle Therapie suchen.

Wer das Rauchen aufgeben will, kann auf Entwöhnungshilfen wie Kaugummi und Pflaster aus der Apotheke zurückgreifen.

Tekk.tv Gesundheit 

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