Studie: Lichttherapie ist wirksam bei der Behandlung von jahreszeitlich bedingten affektiven Störungen.

0

Eine in Psychotherapy and Psychosomatics veröffentlichte Analyse dokumentiert den Wert der Lichttherapie bei der Behandlung von saisonalen affektiven Störungen.

Die saisonale affektive Störung (SAD) ist ein Untertyp der wiederkehrenden schweren depressiven oder bipolaren Störung, die durch einen regelmäßigen zeitlichen Zusammenhang (über mindestens zwei Jahre) zwischen dem Beginn und der Remission affektiver Episoden und einer bestimmten Jahreszeit definiert ist.

Das häufigste Muster ist die Herbst-Winter-Depression mit Beginn der Depression im Herbst oder Winter mit spontaner Remission oder, optional, Hypomanie/Manie während der anschließenden Frühjahr/Sommer-Periode.

Die Therapie mit hellem Licht wird seit über 30 Jahren zur Behandlung von jahreszeitlich bedingten affektiven Störungen eingesetzt.Diese Meta-Analyse, die randomisierte, einfach- oder doppelblinde klinische Studien umfasst, in denen die Therapie mit hellem Licht (≥1.000 lx, Leuchtkasten oder Lichtvisier) gegen schummriges Licht (≤400 lx) oder Schein-/Low-Density-Negativ-Ionen-Generatoren als Placeb untersucht wird, bewertet die Wirksamkeit der Therapie mit hellem Licht bei der Behandlung von saisonalen affektiven Störungen bei Erwachsenen.

Die Behandlungseffektivität wurde als der mit validierten Skalen gemessene Depressionsscore nach der Behandlung und als die Ansprechrate auf die Behandlung bewertet.Insgesamt 19 Studien erfüllten die Einschlusskriterien.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Helles-Licht-Therapie mit einem standardisierten Mittelwertunterschied von -0,37 (95% KI: -0,63 bis -0,12) für Depressionen (18 Studien, 610 Patienten) und einem Risikoverhältnis von 1,42 (95% KI: 1,08-1,85) für das Ansprechen auf eine aktive Behandlung (16 Studien, 559 Patienten) der Placebo-Therapie überlegen war.Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Therapie mit hellem Licht als eine wirksame Behandlung der saisonalen affektiven Störung angesehen werden kann, aber die verfügbare Evidenz stammt aus methodisch heterogenen Studien mit kleinen bis mittleren Stichprobengrößen, die größere….

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Share.

Leave A Reply