Studie suggeriert großen Nutzen von regelmäßigem Training

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Die Forscher sehen ein reduziertes Risiko von 7 Krebsarten.

Eine neue Studie könnte einen zusätzlichen Anstoß geben, um nach den Ferien von der Couch zu kommen: Forscher fanden heraus, dass regelmäßige Bewegung das Risiko von sieben Krebsarten reduziert, berichtet NBC News. Die Studie im Journal of Clinical Oncology deutet darauf hin, dass Menschen, die allgemeine Übungsrichtlinien von 2,5 bis 5 Stunden pro Woche bei mäßiger Aktivität (z.B. zügiges Gehen) oder 1,25 bis 2,5 Stunden bei stärkerer Aktivität (Schwimmen, Joggen, etc.) befolgen, ihre Chancen auf die sieben Krebsarten Dickdarm-, Brust-, Nieren-, Myelom-, Leber-, Non-Hodgkin-Lymphom und Endometrium verringern könnten, berichtet CNN. Die möglichen Vorteile variierten, von einem 6% bis 10% geringeren Brustkrebsrisiko bis zu einem 18% bis 27% geringeren Leberkrebsrisiko. Die Studie analysierte Daten aus Studien mit mehr als 750.000 Männern und Frauen in den USA, Australien und Europa über ein Jahrzehnt hinweg.

Die Übungsrichtlinien “basieren weitgehend auf ihren Auswirkungen auf chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes”, sagt Alpa Patel, leitender wissenschaftlicher Direktor der Epidemiologieforschung der American Cancer Society. Aber “diese Daten belegen nachdrücklich, dass diese empfohlenen Werte auch für die Krebsprävention wichtig sind”. Die Berichterstattung stellt fest, dass die Forschung auf Beobachtungen beruhte, was bedeutet, dass sie keinen Kausalzusammenhang zwischen Bewegung und einem geringeren Krebsrisiko nachweist. Dennoch findet Forbes es interessant, dass die Studie eine Korrelation zwischen der Menge an Bewegung und einem geringeren Risiko nahelegt. Zum Beispiel sahen Männer, die sich 7,5 MET-Stunden (metabolische Äquivalente) pro Woche bewegten, ein um 8% geringeres Risiko für Darmkrebs, verglichen mit einem um 14% geringeren Risiko für diejenigen, die 15 MET-Stunden pro Woche trainierten.

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