Tirschenreuth: Studie soll Corona-Dunkelziffer erfassen – Top News

0

Der Landkreis Tirschenreuth galt als Corona-Hotspot.

Nun wollen Forscher die Dunkelziffer der Infektionen bestimmen.

Eine Studie soll bald beginnen.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) hat das Projekt an der Regensburger Uniklinik vorgestellt.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Der Landkreis Tirschenreuth war in Deutschland besonders vom SARS-CoV-2-Infektionen betroffen.

Unklar ist aber, wie hoch die Dunkelziffer in der Region ist.

Jetzt soll eine breitangelegte Studie in den nächsten Monaten untersuchen, wie viele Menschen sich im Landkreis wirklich infiziert haben.

Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler (CSU), stellte die Studie am heutigen Freitag Mittag an der Uniklinik Regensburg vor.

!

Gemeinsam wollen die Kliniken herausfinden, wie viele Menschen sich im Landkreis Tirschenreuth unerkannt mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben.

Die Dunkelziffer könnte deutlich über den tatsächlich erfassten Infektionszahlen liegen, denn nicht jeder Infizierte erkrankt auch durch das Virus.

Diese Fälle ohne Symptome sind für die Forscher aber interessant, denn auch diese Infizierten könnten bereits gegen das Virus immun sein.

Eine wichtige Information für die Einschätzung der allgemeinen Pandemie-Lage.

Blutabnahme bei 3.

600 Einwohnern

Dunkelziffer könnte deutlich über den erfassten Zahlen liegen

Wie verbreitet sich das Virus? Wie wirksam sind Schutzmaßnahmen?

Ähnliche Studie in Nordrhein-Westfalen

Heinsberg-Studie: Man werde nicht den gleichen Fehler machen

Interesse an dem Projekt jetzt schon riesig

Mit einer gemeinsamen Studie wollen die Universitätskliniken Regensburg und Erlangen die Dunkelziffer an SARS-CoV-2-Infektionen im Landkreis Tirschenreuth bestimmen.

Für die Studie wollen die Forscher bei 3.

600 der rund 72.

000 Einwohner des Landkreises Tirschenreuth Blut abnehmen, um sie auf Antikörper zu testen, wie die Professoren Ralf Wagner und Klaus Überla erläuterten.

Die Studie soll Ende dieses Monats gestartet werden.

Im Abstand von jeweils vier bis sechs Monaten werden die Tests dann noch zweimal wiederholt.

Der Landkreis Tirschenreuth galt als Corona-Hotspot.

Nun wollen Forscher die Dunkelziffer der Infektionen bestimmen.

Eine Studie soll bald beginnen.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) hat das Projekt an der Regensburger Uniklinik vorgestellt.

Die Tests sollen auch Rückschlüsse erlauben, wie sich das Virus weiterverbreitet, sagt der Leiter der Studie, Professor Ralf Wagner.

Ergebnisse einer ähnlichen Studie hatte im nordrhein-westfälischen Gangelt (Kreis Heinsberg) hatten zu einer – wenn auch umstrittenen – Schätzung geführt, wonach sich in Deutschland bereits 1,8 Millionen Menschen infiziert haben könnten.

Die Ergebnisse der Studie sollen den Verantwortlichen auch bei der Beurteilung helfen, wie wirksam die bisherigen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus tatsächlich sind.

Tirschenreuth: Studie soll Corona-Dunkelziffer erfassen

Auch Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat große  Erwartungen an die Studie, will die beteiligten Wissenschaftler aber nicht zur Eile drängen.

Man werde nicht den Fehler wie die Autoren der umstrittenen Heinsberg-Studie begehen, die mit ihren Erkenntnissen seiner Meinung nach zu früh an die Öffentlichkeit gegangen seien.

“Das wird uns in Bayern nicht passieren.

Wir werden die Fachleute hier klug und verbindlich arbeiten lassen.

Und dann wird die Politik auf ihre Ratschläge auch hören”, sagte Sibler.

Im Landkreis Tirschenreuth gibt es – verglichen zur Einwohnerzahl – eine besonders hohe Zahl an Corona-Infizierten.

Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldete 1.

541 Infizierte pro 100.

000 Einwohner (Stand: 7.

Mai, 10 Uhr).

Im Vergleich dazu: In München gibt es je 100.

000 Einwohner 411 Infizierte und in Nürnberg 190 Infizierte.

Ebenfalls stark betroffen sind beispielsweise die Landkreise Wunsiedel und Rosenheim mit 862 beziehungsweise 809 Infizierten sowie die Stadt Straubing mit 808 Infizierten je 100.

000 Einwohner.

Der neue Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier wünscht sich von der großangelegten Studie vor allem Aufklärung.

“Wir waren ja im Fokus.

Die Bevölkerung beschäftigt dieses Thema natürlich.

Viele Menschen sind betroffen.

Wir wollen mit unseren Erfahrungen auch einen Beitrag leisten, die Krise zu bewältigen”, sagt Grillmeier.

Das Interesse an dem Forschungsprojekt in der Nordoberpfalz sei jetzt schon riesig.

Es werde kein Problem sein, die geforderten 3.

600 Testpersonen zum Mitmachen zu bewegen, sagt der Landrat.

Share.

Leave A Reply