Todesfälle in New York: Covid-19 und Kawaski-Syndrom – Top News

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In der Stadt New York und im gesamten Bundesstaat gibt es Dutzende Fälle, bei denen Kinder an einem mysteriösen Entzündungssyndrom erkranken.

Sie haben Fieber, Hautausschlag, Bauchschmerzen und leiden an Erbrechen.

Im Bundesstaat New York wurden drei Todesfälle gemeldet: Ein fünfjähriger Junge, ein Grundschüler und ein Jugendlicher.

Nach Fällen in Europa erleiden nun auch Dutzende Kinder in den USA ungewöhnlich heftige Entzündungen und zeigen überschießende Immunreaktionen.

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Drei sind daran verstorben.

Unklar ist, ob ein Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht.

Auf Intensivstationen in den USA, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz gibt es mehr Fälle von Kindern mit starken Entzündungsreaktionen, die dem Kawasaki-Syndrom ähneln.

Deutschland ist bisher nicht betroffen.

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Jetzt soll geklärt werden, ob es einen Zusammenhang zum neuartigen Coronavirus gibt.

Alle betroffenen Kinder werden auf den Erreger und Antikörper gegen Sars-CoV-2 getestet.

Etwa die Hälfte der getesteten Kinder sei mit dem Coronavirus infiziert gewesen.

81 Prozent hatten Antikörper gegen den Erreger im Blut, heißt es aus New York.

Trotzdem ist unklar, ob die Entzündungsreaktionen, die beim sogenannten Kawasaki-Syndrom in ähnlicher Weise auftreten, mit Corona in Verbindung stehen.

Drei Todesfälle mit mysteriösen Entzündungen in New York

Zusammenhang zwischen Coronavirus und Kawasaki-Syndrom unklar

Kinder haben bei Covid-19 meist milden Verlauf

Manche Kinder müssen intensivmedizinisch behandelt werden

Ein Münchner Junge mit starken Entzündungen nach Covid-19

Das Kawasaki-Syndrom führt zu Fieber und Atemwegsproblemen

Covid-19 und das Kawasaki-Syndrom haben Gemeinsamkeiten

Bisher unklar, ob die Kinder am Kawasaki-Syndrom erkrankt waren

In Deutschland gibt es bisher keine vergleichbaren Berichte

Überschießende Entzündungsreaktion kann das Herz angreifen

Üblicherweise haben Kinder mit Covid-19 kaum Symptome

Falls Symptome auftreten, sofort ärztlichen Rat einholen

Ärzte aus Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz hatten Ende April berichtet, dass sie neuerdings vermehrt Kleinkinder intensivmedizinisch behandeln müssen, die starke Entzündungsreaktionen zeigen.

Die Zahl der jungen Patienten sei gering, aber höher als sonst.

In Paris wurde von 15 Kindern berichtet, in London wurden bisher zehn Kinder behandelt.

Nach Fällen in Europa erleiden nun auch Dutzende Kinder in den USA ungewöhnlich heftige Entzündungen und zeigen überschießende Immunreaktionen.

Drei sind daran verstorben.

Unklar ist, ob ein Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht.

Bisher haben sich nur vergleichsweise wenige Kinder mit dem Coronavirus infiziert.

Laut Robert-Koch-Institut sind es in Deutschland 10.

000 gemeldete Fälle von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Etwa ein Prozent der Kinder und Jugendlichen musste stationär behandelt werden.

Bei den meisten betroffenen Kindern ist der Verlauf mild.

Auch in München zeigte ein Junge nach Covid-19-Infektion eine überschießende Entzündungsreaktion, die gut behandelt werden konnte.

Der Junge ist jetzt wieder wohlauf, so André Jakob, Oberarzt der Abteilung Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin am Klinikum Großhadern.

Er leitet deutschlandweit die größte Forschungseinheit zum Kawasaki-Syndrom.

Todesfälle in New York: Covid-19 und Kawaski-Syndrom

Das Kawasaki-Syndrom ist eine akute Erkrankung, bei der Gefäße der kleinen und mittleren Arterien und viele Organe entzündet sind.

Zuerst kommt es zu hohem Fieber, das ohne Therapie etwa zehn Tage anhält.

Die meisten Kinder haben eine rote Erdbeerzunge, einen Hautauschlag und niedrigen Blutdruck.

Auch Bauchschmerzen, Darmprobleme und Husten können auftreten.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa neun von 100.

000 Kindern unter fünf Jahren an dieser “Multi-System-Entzündung” mit grippeähnlichen Symptomen.

Die Ursache für diese seltene Kinderkrankheit ist unbekannt.

Covid-19 und das Kawasaki-Syndrom haben einige gemeinsame Merkmale wie beispielsweise Atemwegsprobleme und die überschießenden Entzündungsreaktionen, weshalb sich die Frage nach Berührungspunkten stellt.

Britische Ärzte hatten berichtet, dass die Kinder “extrem krank” gewesen seien.

Einige von ihnen seien positiv auf Covid-19 getestet worden, andere aber auch nicht.

Deshalb ist bisher völlig unklar, ob aus einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus eine Erkrankung am Kawasaki-Syndrom folgen könnte oder ob überhaupt ein Zusammenhang besteht.

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