Trockene Augen vermeiden um Infektionsgefahr zu reduzieren – Gesundheit

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Wenn die Augen öfter brennen, gerötet sind und sich ausgetrocknet anfühlen, ist oft das Arbeiten am Bildschirm die Ursache dafür.

Laut einer aktuellen Mitteilung der Barmer Krankenkasse leiden rund acht Millionen Menschen in Deutschland unter trockenen Augen.

Augenflimmern und müde, trockene Augen: Kaum ein Mensch, der jeden Tag mehrere Stunden am Computer arbeitet, bleibt von solchen Beschwerden verschont.

Fachleute erklären, wie sich solche Probleme vermeiden lassen.

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Immer mehr Menschen verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit am Computer.

Wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und auf den Monitor starrt, stellen sich oft auch Probleme mit den Augen ein.

Trocken Augen erhöhen auch die Gefahr für Infektionen.

Fachleute erklären, was sich dagegen unternehmen lässt.

Bildschirmarbeit: So trockene Augen vermeiden

„Wer merkt, dass seine Augen bei der Bildschirmarbeit trocken werden, sollte regelmäßig Pausen einlegen, bewusst in die Ferne sehen und blinzeln, damit die Augen entspannen“, sagt Dr.

Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer

Wenn den Augen die schützende Tränenflüssigkeit fehle, drohten schlimmstenfalls Infektionen.

Beim Starren auf den Bildschirm verringere sich die Frequenz des Lidschlags drastisch.

Statt 20 Lidschlägen pro Minute würden bei intensiver Computernutzung laut der Krankenkasse nur noch fünf gemessen.

Als Folge verdunste mehr Tränenflüssigkeit.

Regelmäßig Pausen einlegen

„Durch den fehlenden Schutzfilm der Tränen kann es im schlimmsten Fall zu Entzündungen am Auge kommen, da Bakterien nicht ausgespült werden“, so Marschall.

Neben Entspannungstechniken für die Augen könnten mehrmaliges Lüften am Tag sowie ein Raumluftbefeuchter ebenfalls dabei helfen, die Augen feucht zu halten.

„Daher gibt es viele Frauen, die in den Wechseljahren unter trockenen Augen leiden“, so die Ärztin.

Außer der Bildschirmarbeit gebe es viele weitere Ursachen für trockene Augen.

„Die Hormonumstellung im Alter ist eine häufige Ursache dafür, dass die Tränenproduktion abnimmt“, erklärt Marschall.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Zur Abklärung der Ursachen solle die Hausärztin oder der Hausarzt aufgesucht werden.

Gegebenenfalls könnten geeignete Augentropfen helfen.

(ad)

Und auch regelmäßig eingenommene Schlafmittel, Betablocker oder die Anti-Baby-Pille könnten dazu führen, dass die Augen austrocknen.

Das gleiche gelte für bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, Rheuma oder Vitamin-A-Mangel.

Tekk.tv Gesundheit 

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