Von Voldemort bis Vader können uns fiktive Schurken zu dunkleren Versionen von uns selbst ziehen.

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Wenn sich die Menschen in dieser Zeit der körperlichen Distanzierung bei Fernsehsendungen und Filmen satt sehen, fühlen sie sich vielleicht unheimlich von fiktiven Schurken angezogen, von Voldemort und Vader bis hin zu Maleficent und Moriarty.

Anstatt sich von der so genannten dunklen Seite verführen zu lassen, hat der Reiz der bösen Charaktere eine beruhigende wissenschaftliche Erklärung.Neueren Untersuchungen zufolge, die in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlicht wurden, können Menschen fiktive Bösewichte überraschend sympathisch finden, wenn sie Gemeinsamkeiten mit dem Betrachter oder Leser haben.Diese Anziehungskraft auf potenziell dunklere Versionen von uns selbst in Geschichten tritt auf, obwohl wir von Personen aus der realen Welt abgestoßen würden, die ein ähnlich unmoralisches oder instabiles Verhalten an den Tag legen.

Ein Grund für diese Verschiebung, so die Forschung, ist, dass Fiktion wie ein kognitives Sicherheitsnetz wirkt, das es uns erlaubt, uns mit schurkischen Charakteren zu identifizieren, ohne unser Selbstbild zu beschmutzen.”Unsere Forschung legt nahe, dass Geschichten und fiktionale Welten einen ‘sicheren Hafen’ für den Vergleich mit unserem dunkleren Selbst bieten können”, sagt Rebecca Krause, Doktorandin an der Northwestern University und Hauptautorin der Studie.

Wenn Menschen sich sicher fühlen, sind sie eher an Vergleichen mit negativen Charakteren interessiert, die ihnen in anderer Hinsicht ähnlich sind”.Akademiker schlagen seit langem vor, dass Menschen vor anderen zurückschrecken, die in vielerlei Hinsicht sich selbst ähnlich sind und dennoch negative Eigenschaften wie Anstößigkeit, Instabilität und Verrat aufweisen.

Antisoziale Züge bei jemandem mit ansonsten ähnlichen Eigenschaften, so die Überlegung, können eine Bedrohung für das Selbstbild einer Person darstellen.”Die Menschen wollen sich selbst in einem positiven Licht sehen”, bemerkt Krause.

Ähnlichkeiten zwischen sich selbst und einem schlechten Menschen zu finden, kann unangenehm sein”.

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Im Gegensatz dazu haben Krause und ihr Koautor und Berater Derek Rucker….

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