Warum sich die Sterblichkeitsraten von Coronaviren nicht in einer einfachen Zahl zusammenfassen lassen.

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Wenn Menschen durch das neue Coronavirus ernsthaft erkranken, werden die Todesraten zu einer höchst persönlichen Angelegenheit.

Doch wir sprechen über sie auf die unpersönlichste Art und Weise: mit Zahlen.

So wird uns z.B.

gesagt, dass das Fall-Fall-Todes-Verhältnis von COVID-19 bei 1%-2% liegt (oder sind es 0,66% oder 3,28%?).

Und dass es bis Mitte Juni in den USA 100.000 bis 240.000 COVID-19-Tote geben könnte, oder vielleicht weit weniger.Ich habe Medizin studiert und arbeite jetzt als Wissenschaftsphilosoph.

In den letzten Jahren habe ich versucht zu verstehen, wie epidemiologische Erkenntnisse das Denken im Gesundheitswesen beeinflussen.

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Epidemiologische Daten sind für die Entscheidung über Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit von entscheidender Bedeutung, z.B.

wenn es darum geht, die soziale Distanzierung zu lockern.Aber wie sollten wir über die sich ständig verändernden COVID-19-Statistiken als Einzelpersonen und als Entscheidungsträger im Bereich der öffentlichen Gesundheit denken? Die Beantwortung dieser Frage erfordert ein tieferes Eintauchen in die Bedeutung der Zahlen.

Bevölkerungen, Individuen und Fall-Todesfall-RelationenEpidemiologische Zahlen wie Infektionsraten und Todesfälle waren bei dieser Pandemie eine düstere Erscheinung, die auf Karten durch kreisförmige, nach außen wachsende Tumore dargestellt wird.Das Fall-Todesfall-Verhältnis ist der Anteil der Todesfälle durch COVID-19 unter den Infizierten.

In den drei Wochen vor dem 7.

April zählten die USA 11.014 COVID-19 Todesfälle und 368.909 bestätigte Fälle, bei einer Fall-Todesfallrate von 11.014/368.909 = 3,0%.

Als Einzelpersonen haben wir ein psychologisches und praktisches Bedürfnis, die Bevölkerungszahlen für die einzelnen Leben zu verstehen.

Es ist jedoch ein Fehler, daraus zu schließen, dass Ihr individuelles Sterberisiko 3,0% betragen würde, wenn Sie COVID-19 abschließen würden.Die Faktoren, die den Tod durch COVID-19 begünstigen, sind in der Bevölkerung ungleichmäßig verteilt.

Sie sind z.B.

bei den sehr jungen Menschen stark unterrepräsentiert und….

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