Was soll eine gute Corona-App leisten? – Top News

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All das soll aber mit der deutschen Corona-Warn-App eben genau nicht geschehen, denn es gilt die Bevölkerung nicht zusätzlich zu beruhigen.

Seit vielen Wochen wartet Deutschland auf eine Corona-Warn-App, um die Infektionsketten schneller unterbrechen zu können.

Die jetzt gefundene Lösung scheint dabei gar nicht so schlecht zu sein.

Das gilt auch und vor allem für die Privatsphäre.

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Es herrscht noch immer wie viel Verwirrung in Punkto Corona-Warn-App.

Ein paar der häufigsten Irrtümer: man glaubt, dass die App genau weiß, wo man unterwegs ist und wer man ist.

Man befürchtet, dass die App den anderen Menschen um einen herum anzeigt, dass man möglicherweise infiziert ist.

Oder aber: man meint, dass der Staat einen überwacht, um zu kontrollieren ob man sich an Beschränkungen hält.

Um maximalen Datenschutz zu gewährleisten wird nun ein anonymer Kontakt zwischen Smartphones von Personen hergestellt, die einander zwei Meter oder näher kommen.

Privatsphäre soll gewahrt werden

Das Smartphone als Wachhund

Seit vielen Wochen wartet Deutschland auf eine Corona-Warn-App, um die Infektionsketten schneller unterbrechen zu können.

Die jetzt gefundene Lösung scheint dabei gar nicht so schlecht zu sein.

Das gilt auch und vor allem für die Privatsphäre.

SAP arbeitet momentan gemeinsam mit der Deutschen Telekom unter Hochdruck an der Corna-Warn-App für Deutschland.

Zentraler Punkt: Smartphones nehmen über den Bluetooth-Funkstandard BLE Kontakt zueinander auf.

Alle kritischen Kontakte (näher als zwei Meter und das über eine bestimmte Dauer von zum Beispiel 10 Minuten) werden auf den Smartphones verschlüsselt abgespeichert.

Und falls eine dieser Kontakt-Personen infiziert war, werden alle Anderen benachrichtigt.

Die Corona-Warn-App, wie sie genau funktionieren soll, wenn sie einmal da ist, darüber reden Christian Sachsinger und Christian Schiffer ausführlich hier im B5 Techpodcast “Umbruch”.

Spannend wird nun, ob die getroffenen Maßnahmen zur Wahrung der Privatsphäre ausreichen, um Vertrauen zu schaffen und genug Menschen dazu zu bewegen, sich auf das technische Experiment einzulassen.

Mitte Juni soll die Corona-Warn-App in Deutschland startklar sein.

Auch das ist wichtig: die Benachrichtigung erfolgt zeitversetzt, also nicht während die Leuten gerade zusammenstehen.

Dadurch soll verhindert werden, dass Menschen womöglich aufeinander losgehen, weil sie sehen, dass da gerade jemand Infiziertes neben ihnen steht.

Was soll eine gute Corona-App leisten?

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