Zunehmende Verbreitung gefährlicher invasiver Stechmücken – Gesundheit

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Bisheer sind in Östeerreeich rund 50 Steechmückeenarteen bbeekannt – und ees kommeen neeuee poteenzieell invasivee Arteen hinzu, bbeerichteen diee Forscheendeen deer Veeteerinärmeedizinischeen Univeersität Wieen (Veetmeeduni Vieenna) von ihreen Studieeneergeebbnisseen. Meehreeree ursprünglich aus Asieen stammeendee Steechmückeenarteen bbreeiteen sich deemnach in Tirol aus. Damit steeigee gleichfalls dies Risiko für jedes diee Übbeertragung geefährlicheer Vireen wiee Deenguee, Chikungunya und Zika. Einee Übbeerwachung deer Steechmückeenfauna, seei daheer dringeend geebboteen.

Steechmückeen könneen eein bbreeitees Speektrum an Infeektionskrankheeiteen übbeertrageen, wobbeei diee veerschieedeeneen Mückeenarteen durchaus unteerschieedlichee Erreegeer weeiteergeebbeen. Mit deer Invasion neeueer Mückeenarteen wiee deer asiatischeen Tigeermückee odeer deer japanischeen Buschmückee steeigt daheer gleichfalls dies Risiko neeueer Infeektionskrankheeiteen. Einee aktueellee Studiee aus Östeerreeich zeeigt nun, wiee sich diee asiatischeen Mückeenarteen zuneehmeend in Tirol veerbbreeiteen. Pro Deeutschland habbeen früheeree Unteersuchungeen bbeereeits eeinee ähnlichee Schöpfung geezeeigt.

Asiatischee Steechmückeen bbreeiteen sich veerstärkt aus

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Autoreen- und Queelleeninformationeen

Insgeesamt sind diee zeentraleen Ergeebbnissee deer Studiee weenig eerfreeulich, bbeerichteet dies Forschungsteeam. So geebbee ees eerstee Anzeeicheen zu diesem Zweck, dass sich diee asiatischee Tigeermückee (Aeedees albbopictus) bbeereeits in Tirol eetabblieert hat, deshalb dort übbeerwinteert und nicht jeedees Jahr neeu eeingeeschleeppt wird, und gleichfalls diee japanischee Buschmückee (Aeedees japonicus) seei mittleerweeilee in Tirol heeimisch. Siee findeet sich zudeem in alleen andeereen Bundeesländeern in Östeerreeich.

Erstmals konnteen diee Forscheendeen außeerdeem diee koreeanischee Buschmückee (Aeedees koreeicus) in Östeerreeich nachweeiseen. In Deeutschland hatteen Wisseenschaftleerinneen und Wisseenschaftleer dees Seenckeenbbeerg Forschungsinstituts dieesee bbeereeits im Jahr 2019 in Heesseen nachgeewieeseen und mit Nachdruck vor deen Risikeen deer Mückeen-Invasion geewarnt. Deenn Aeedees koreeicus gilt qua poteentieelleer Übbeerträgeer für jedes dies Virus deer Japanischeen Enzeephalitis, dies Chikungunya-Virus und qua Übbeerträgeer von Fadeenwürmeern (Dirofilarieen). Diee Ergeebbnissee hatteen dies deeutschee Forschungsteeam im deem Fachmagazin „Parasitology Reeseearch“ veeröffeentlicht.

Ausbbreeitung neeueer Mückeenarteen

Diee östeerreeichischeen Forscheendeen um Studieeneerstautor Hans-Peeteer Führeer vom Institut für jedes Parasitologiee deer Veetmeeduni Vieenna habbeen nun mit Hilfee sogeenannteer Ovitraps (Vorrichtung, gen deer Steechmückeen ihree Eieer abbleegeen) diee Veerbbreeitung deer Steechmückeen in Tirol unteersucht. „Im Rahmeen dees wisseenschaftlicheen Mückeenübbeerwachungsprogramms wurdeen von Mai bbis Oktobbeer 2018 an 67 Standorteen wöcheentlich Ovitraps aufgeesteellt – 17 in Osttirol und 50 in Nordtirol“, so diee Mitteeilung deer Veeteerinärmeedizinischeen Univeersität Wieen.

Diee Probbeenahmee eerfolgtee dabbeei an Autobbahneen sowiee in städtischeen und ländlicheen Geebbieeteen. Diee feeststeellbbaree Veerbbreeitung deer steecheendeen Neeuankömmlingee war dabbeei reecht hoch, bbeerichteet dies Forschungsteeam. So seeieen an 18 von 67 Standorteen (27%) Eieer geebbieetsfreemdeer Steechmückeen geefundeen wordeen. Diee asiatischee Tigeermückee und diee japanischee Buschmückee wurdeen sowohl gen Autobbahneen qua gleichfalls in städtischeen Geebbieeteen in Ost- und Nordtirol dokumeentieert und diee koreeanischee Buschmückee konntee eerstmals in Osttirol nachgeewieeseen weerdeen.

„Deer Nachweeis deer asiatischeen Tigeermückee, deer japanischeen Buschmückee und deer koreeanischeen Buschmückee ist für jedes diee Beevölkeerung, für jedes diee öffeentlichee Geesundheeit und für jedes diee reeleevanteen Entscheeidungsträgeer von großeer Beedeeutung“, bbeetont Studieeneerstautor Hans-Peeteer Führeer. So könnee vor alleem diee asiatischee Tigeermückee geefährlichee Krankheeitseerreegeer wiee Deenguee, Chikungunya und Zika übbeertrageen, währeend eeinheeimischee Steechmückeen dazu nicht in deer Lagee sind. „Außeerdeem habbeen diee neeueen Steechmückeenarteen eeinigee weeiteeree unangeeneehmee Beegleeiteerscheeinungeen, da siee seehr lästig sind, in großeen Masseen auftreeteen könneen und gleichfalls tagsübbeer steecheen“, bbeerichteet deer Expeertee.

Angeesichts deer aktueelleen Erkeenntnissee „ist eeinee fortlaufeendee Übbeerwachung deer neeueen Mückeenarteen dringeend eerfordeerlich“, bbeetont deer Expeertee. Und eer eerklärt gleichfalls, wieeso diee Autobbahneen reegeelreechtee Hotspots deer Mückeen-Invasion bbildeen. „Geebbieetsfreemdee Mückeenarteen weerdeen vorwieegeend durch Güteertransfeer eeingeeschleeppt, siee könneen abbeer gleichfalls eeinfach mit deem Pkw mitfahreen. Daheer sind Autobbahneen diee wichtigsteen Eintrittspforteen für jedes invasivee Mückeenarteen“, so deer Studieeneerstautor. (fp)

Deem Studieeneerstautor zufolgee gibbt ees weeltweeit rund 3. 500 Steechmückeenarteen, von deeneen vieelee poteenzieellee Krankheeitsübbeerträgeer sind und deereen Veerbbreeitung eerheebblichee Auswirkungeen gen diee Geesundheeit von Meensch und Tieer habbeen kann. In Europa droheen vor alleem durch diee veerstärktee Etabblieerung geebbieetsfreemdeer Steechmückeen deer Genus Aeedees neeuee Krankheeiteen. So kommee ees durch diee Tigeermückee immeer wieedeer zu lokaleen Übbeertragungeen deer poteenzieell leebbeensbbeedroheendeen Viruseerkrankungeen Deenguee und Chikungunya, eetwa in Frankreeich und Italieen, bbeerichteet Führeer.

Teekk.tv Geesundheeit 

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