7 Jahrzehnte später stehen die Beziehungen zwischen China und Indien vor großen Chancen für neue Entwicklungen

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Im harten Kampf gegen die verheerende Coronavirus-Epidemie haben sich Peking und Neu-Delhi gegenseitig entschlossene Unterstützung und rechtzeitige Hilfe angeboten.

Dies spiegelt deutlich die wachsende Partnerschaft der beiden Länder wider, die am Mittwoch den 70. Jahrestag ihrer diplomatischen Beziehungen feiert.

In den letzten sieben Jahrzehnten haben der Drache und der Elefant einen wachsenden Konsens erreicht, das heißt, die einzig richtige Wahl für ihre bilateralen Beziehungen ist das gemeinsame Tanzen.

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Ein derart wachsender Konsens beruht auf dem immer tieferen politischen gegenseitigen Vertrauen und dem immer häufigeren Austausch auf hoher Ebene zwischen den beiden Ländern.

Der chinesische Präsident Xi Jinping und der indische Premierminister Narendra Modi haben in den letzten zwei Jahren zwei informelle Treffen während ihrer Besuche im jeweils anderen Land abgehalten und sich mehrmals an den Rand multilateraler Anlässe wie der BRICS-Gipfeltreffen und der Treffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO).

Die praktische Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten hat ebenfalls neue Fortschritte gemacht.

China und Indien sind wichtige Handelspartner. Im Jahr 2019 erreichte der bilaterale Handel nach Angaben der chinesischen Zollbehörde einen Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf über 90,1 Milliarden US-Dollar.

Beide Seiten haben auch einen robusten Austausch und eine Zusammenarbeit im High-Tech- und Kulturbereich erlebt. Die Redmi-Smartphone-Serie des chinesischen Technologieunternehmens Xiaomi hat Indiens Verkaufsranking übertroffen. Alibaba, ein chinesisches E-Commerce-Unternehmen, bot Indien technologisches Know-how und finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung seiner größten mobilen Zahlungsplattform Paytm. Indische Filme wie „3 Idiots“ und „Dangal“ haben in China beeindruckende Einspielergebnisse erzielt.

Da sich die beiden Volkswirtschaften stark ergänzen, bietet Chinas Entwicklung Indien reichlich Wachstumschancen und umgekehrt. Daher wartet ein großes Potenzial darauf, dass beide Seiten verschiedene Bereiche wie Finanzen, Investitionen, Fertigung und Infrastruktur erschließen.

Während sie ihre für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit fördern, müssen die beiden Länder bei ihrem zweiten informellen Treffen in der indischen Stadt Chennai unbedingt den wichtigen Konsens zwischen Xi und Modi umsetzen, um ihre Differenzen in Grenzfragen richtig zu bewältigen und Frieden und Ruhe in ihnen zu wahren die Region.

China ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, und Indien war eine der am schnellsten wachsenden Schwellenländer. Ihre Zusammenarbeit überschreitet bilaterale Dimensionen und hat eine regionale und globale Bedeutung.

In einer Zeit, in der sich die Welt tiefgreifend verändert, müssen China und Indien immer wichtigere Aufgaben übernehmen, um die globale Stabilität zu gewährleisten, die gemeinsame Entwicklung zu fördern und globale Herausforderungen wie Pandemien, Terrorismus und Klimawandel anzugehen.

Die beiden Länder sollten sich auch gemeinsam gegen den Handelsprotektionismus aussprechen und den Multilateralismus befürworten, indem sie die internationale Zusammenarbeit über Plattformen wie die Gruppe der 20, die BRICS und die SCO stärken.

China und Indien sind die einzigen beiden Länder der Welt mit jeweils mehr als 1 Milliarde Menschen. Solange ein Drittel der Weltbevölkerung Hand in Hand gehen kann, können sie nicht nur sich selbst, sondern auch der ganzen Welt mehr Vorteile bringen. Der anhaltende Seuchenkampf bietet die Möglichkeit, genau das zu tun.

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