Volkswagen China CEO: Die Hoffnung kehrt zurück

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Laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag haben 22 der 24 chinesischen Werke von Volkswagen die Produktion von Fahrzeugen und Komponenten wieder aufgenommen.

Nur die Fahrzeugwerke in Changsha und Urumqi müssen laut Pressemitteilung noch geöffnet werden.

„Wir sind vorsichtig optimistisch, dass die schlimmsten Auswirkungen der Krise in zwei bis drei Monaten hinter uns liegen werden“, sagte Wöllenstein und fügte hinzu, dass das Interesse vieler Kunden am Autokauf immer noch begrenzt sei, da viele Werke mit reduzierter Kapazität betrieben würden.

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Trotzdem sei Volkswagen bereit, die Produktion zu steigern, wenn die Nachfrage anziehe.

Die Verkaufszahlen des Volkswagen Konzerns China haben kürzlich Anzeichen einer Verbesserung gezeigt. Der Absatz wird voraussichtlich im März auf 1 Million Fahrzeuge steigen. Dies wäre eine enorme Verbesserung gegenüber Februar, als landesweit nur etwa 250.000 Autos verkauft wurden.

Mehr als 95% aller Volkswagen Konzernhändler haben ihre Showrooms wiedereröffnet. Die Kundenfrequenz liegt im Vergleich zu normalen Phasen bei etwa 60%. “Ich gehe davon aus, dass das Autogeschäft im Frühsommer das Niveau des letzten Jahres erreichen wird”, sagte Wöllenstein.

Allein die Marke Volkswagen ist in China mit mehr als 2.000 Händlern vertreten.

Inwieweit eine erwartete Erholung den Einbruch im ersten Quartal ausgleichen könnte, bleibt ungewiss. Für das Gesamtjahr plant das Unternehmen daher verschiedene Szenarien, die einen Rückgang des chinesischen Automarktes zwischen 3% und 15% voraussetzen.

“Das Prinzip der” Kristallkugel “gilt weiterhin”, sagte Wöllenstein. „Genaue Prognosen sind derzeit kaum möglich, da die Entwicklungen in der zweiten Jahreshälfte von vielen schwer kalkulierbaren Faktoren abhängen.“

In der Pressemitteilung nannte der CEO von Volkswagen China das Kaufverhalten der Kunden bei der Rückkehr zu normalen, möglichen speziellen Konjunkturprogrammen für die chinesische Autoindustrie und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes angesichts der globalen Pandemie als Faktoren.

Der Volkswagen Konzern hält zusammen mit seinen chinesischen Partnern an den angekündigten Investitionen von mehr als 4 Milliarden Euro in diesem Jahr fest. „Wir gehen davon aus, dass sich die Erholung fortsetzt und wir 2021 wieder in einem normalen Marktumfeld operieren werden“, betonte Wöllenstein. „Und China wird auch langfristig seinen Status als Kraftwerk der globalen Automobilindustrie nicht verlieren. Die Trends der Elektromobilität und Digitalisierung werden hier geprägt. “

Allein rund 40% der geplanten Investitionen fließen in Elektrofahrzeuge. In diesem Jahr soll beispielsweise in Werken in Anting (SAIC Volkswagen) und Foshan (FAW-Volkswagen) die Produktion neuer Elektromodelle auf Basis der modularen elektrischen Antriebsmatrix (MEB) beginnen. Beide Werke sind speziell für die Herstellung von rein elektrischen Autos ausgelegt.

„Es ist gut, dass wir mit starken neuen Modellen in die Zeit nach der Krise eintreten“, sagte Wöllenstein und fügte hinzu, dass der Volkswagen Konzern ab 2025 1,5 Millionen Elektroautos pro Jahr in China verkaufen will.

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