11 Generalstaatsanwälte fordern Ermittlungen des US-DOJ wegen vermuteter Preisabsprachen durch Fleischverpacker in der Viehindustrie

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Fast ein Dutzend Generalstaatsanwälte haben das Justizministerium der Vereinigten Staaten (DOJ) gebeten, mutmaßliche Missstände in der Fleischverpackungsindustrie der Nation zu untersuchen, da die Preisunterschiede zwischen Lebendvieh und Rindfleischprodukten im Einzelhandel immer größer werden.In einem am Dienstag veröffentlichten und an den Generalbundesanwalt William Barr adressierten Brief äußerten Beamte aus elf Bundesstaaten, in denen die Rinderzucht vorherrscht – North Dakota, Colorado, Missouri, Montana, Arizona, Idaho, Iowa, Minnesota, Nebraska, South Dakota und Wyoming – Besorgnis über mangelnden Marktwettbewerb in der fleischverarbeitenden Industrie der USA und über mögliche kartellrechtliche Praktiken, die im Spiel sind.

Um das Problem zu untersuchen, forderte das Schreiben das DOJ nachdrücklich auf, die führenden Fleischverarbeitungsunternehmen der Nation zu untersuchen, was darauf hindeutet, dass die Preisfestsetzung hinter steigenden Einzelhandelskosten und sinkenden Profiten der Produzenten stecken könnte.”In dieser hochkonzentrierten Industrie haben die Fleischverpacker beträchtliche Gewinnspannen erzielt”, hieß es in dem Schreiben, in dem es hieß, dass vier Konzerne, JBS, Tyson Foods, Smithfield Foods und Cargill, etwa 80 Prozent der amerikanischen Rindfleischindustrie kontrollieren.

Darüber hinaus wurde auf die Gefahren hingewiesen, die mit der Dominanz einiger weniger Unternehmen auf dem Markt verbunden sind.”Bei einer so hohen Konzentration und der Gefahr einer zunehmenden Konsolidierung haben wir Bedenken, dass die Rindfleischverarbeiter gut positioniert sind, um ihr Verhalten zu koordinieren und einen Engpass in der Rinderindustrie zu schaffen – zum Nachteil der Viehzüchter und Verbraucher gleichermaßen”, stellte es fest und verwies auf die Möglichkeit der Preisfestsetzung, bei der sich Unternehmen darauf einigen, einen festen Verkaufspreis für ein bestimmtes Produkt marktweit beizubehalten, sowie auf andere rechtswidrige Praktiken, um weniger für die Rinderlieferung von den Viehzüchtern zu bezahlen.

Beide Verhaltensweisen verstoßen gegen die US-Kartellgesetze und gelten als illegal.Mit dem Argument, dass die Ernährungsunsicherheit, die durch die neue….

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