130 Milliarden Euro für Zukunft und “Konjunkturanreize” – Top News

0

Das seien dann vor allem Forschung, Ladesäulen für E-Autos, künstliche Intelligenz.

130 Milliarden Euro, das ist eine riesige Summe, weshalb es nochmals einen Nachtragshaushalt erfordert.

Aber die Koalitionsspitzen betonten am Abend nach dem Ausschuss-Marathon, die Kosten liefen nicht aus dem Ruder und, das sie alles gut zu stemmen.

Die Fraktionschefs Brinkhaus und Mützenich erwarten, dass die Pläne jetzt schnell durchs Parlament kommen.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

SPD-Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz brachte es knapper auf den Punkt: “Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen.

” Mit einem 130 Milliarden Euro-Wumms, genauer gesagt – so viel wird das Paket in diesem und im nächsten Jahr kosten.

120 Milliarden davon übernimmt der Bund.

Wobei: Eigentlich sind es zwei Pakete, sagt die Große Koalition.

Ein akutes Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket und ein Zukunftspaket.

Das Herzstück im ersten Paket: Eine Mehrwertsteuersenkung.

Von Juli bis Dezember soll sie von 19 auf 16 Prozent sinken, der ermäßigte Satz von 7 auf 5 Prozent.

Das soll die Verbraucher um 20 Milliarden entlasten, rechnete SPD-Chef Walter-Borjans vor und komme besonders Geringverdienern zugute.

Das war die Idee der Union, reklamierte CSU-Chef Markus Söder: “Genau für die nächsten Monate ist diese Mehrwertsteuersenkung eine der größten Steuersenkungen der letzten Jahrzehnte.

Auch sein Unions-Pendant Ralph Brinkhaus, der nach dem letzten Koalitionsausschuss noch gesagt hatte, es mache ihm Angst, wie viel Geld die Koalition für die Corona-Krisenbewältigung ausgebe, zeigte sich zufrieden.

“Weil es uns gelungen ist, einen Großteil des Geldes tatsächlich in die Zukunft zu investieren.

Union und SPD haben sich auf ein Konjunkturpaket von 130 Milliarden Euro verständigt.

Damit sollen sowohl kurzfristige Konjunkturimpulse als auch Zukunftsinvestitionen angestoßen werden.

Familien werden unterstützt, die Autobranche nur teilweise.

Nach insgesamt 21 Stunden Verhandlungen über zwei Tage saßen am Ende sechs müde, aber zufriedene Koalitions-Gesichter vor den Mikrophonen.

Die Kanzlerin hatte das erste Wort: “Wir versuchen aus dieser extrem schwierigen Situation gemeinsam stark herauszukommen und dafür haben wir heute, glaube ich, einen guten Grundstein gelegt.

Eine generelle Autokaufprämie für moderne Fahrzeuge – was ein Wunsch vieler Unionsleute war – kommt nicht.

Höhere Zuschüsse gibt es nur für Elektroautos, nicht für Verbrenner.

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich lobte das Gesamtpaket als eins, “Was nicht Gewinner oder Verlierer kennt, sondern nur Gewinner im Land, nämlich die Menschen.

Kurzfristig erhoffter Konjunktureffekt durch Mehrwertsteuer-Senkung

Unterstützung für Familien, aber nur teilweise für Autobranche

Riesige Summe, die “Sprung” in Sachen Zukunftsentwicklung erzeugen soll

Im Gesamtpaket ist für viele etwas dabei: Milliarden-Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen, Kinderbonus von einmalig 300 Euro pro Kind für Familien, gedeckelte Lohnnebenkosten und Stromkosten.

Für die Kommunen gibt es zwar keine Übernahme der Altschulden, wie die SPD es eigentlich wollte.

Aber: der Bund investiert Milliarden, um die Kommunen bei den Hartz IV-Kosten zu unterstützen und Ausfälle bei der Gewerbesteuer auszugleichen.

Union und SPD haben sich auf ein Konjunkturpaket von 130 Milliarden Euro verständigt.

Damit sollen sowohl kurzfristige Konjunkturimpulse als auch Zukunftsinvestitionen angestoßen werden.

Familien werden unterstützt, die Autobranche nur teilweise.

130 Milliarden Euro für Zukunft und “Konjunkturanreize”

Share.

Leave A Reply