20-Kilometer-“Geisterfahrt” von Sattelzug auf der A3 – Top News

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Nach Angaben der Polizei war der Fahrer des mit 24 Tonnen Fracht beladenen Lkw schon von der Raststätte Donautal-West bei Passau in falscher Richtung auf die A3 aufgefahren und danach auf den Fahrbahnen in Richtung Österreich in Richtung Deggendorf unterwegs.

Ein Sattelzug in falscher Fahrtrichtung hat am Samstagabend auf der A3 in Niederbayern für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.

Da es zunächst nicht gelang, den Lkw zu stoppen, war er rund 20 Kilometer als “Geisterfahrer” unterwegs.

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Rund 20 Kilometer ist am Samstagabend ein Sattelzug auf der A3 in Niederbayern in falscher Richtung unterwegs gewesen.

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Die “Geisterfahrt” zog sich letztlich über 20 Kilometer hin, bis der Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Garham und Iggensbach von der Fahrbahn abkam und – weiterhin entgegen der erlaubten Fahrtrichtung – im Grünstreifen stehenblieb.

Zahlreiche Polizeistreifen im Einsatz

Lkw-Fahrer machte verwirrten Eindruck

Autobahnsperre während Lkw-Bergung

Schon kurz nach Passau prallte der Sattelzug laut Polizei gegen die Mittelleitplanke, verursachte dort großen Sachschaden, setzte seine Fahrt aber fort.

Zufällig bemerkten Bundespolizisten den Falschfahrer und versuchten gemeinsam mit alarmierten Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Passau zunächst vergeblich, den Lkw zu stoppen, der bei seiner Fahrt immer wieder die Fahrspuren wechselte und so laut Polizei zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.

Mehrere Streifen verschiedener Polizeidienststellen waren derweil damit beschäftigt, die A3 abzusperren, um Unfälle zu vermeiden.

Ein Sattelzug in falscher Fahrtrichtung hat am Samstagabend auf der A3 in Niederbayern für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.

Da es zunächst nicht gelang, den Lkw zu stoppen, war er rund 20 Kilometer als “Geisterfahrer” unterwegs.

Wegen des Bergung des Sattelzugs musste die A3 am Sonntag für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Passau gesperrt werden.

Zwischen Iggensbach und Garham/Vilshofen wurde eine Umleitung eingerichtet.

Der 48 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt, machte laut Polizei aber einen verwirrten Eindruck.

Sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Ob der Mann betrunken war, unter Drogen stand oder psychische Probleme hatte, ist derzeit noch unklar.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an, weshalb Zeugen der “Geisterfahrt” gebeten werden, sich bei der Verkehrspolizei Passau zu melden.

20-Kilometer-“Geisterfahrt” von Sattelzug auf der A3

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