75 Jahre Kriegsende: Hans Seefelder desertierte und überlebte – Top News

0

Obwohl der Krieg verloren ist, wird Seefelder noch zur Wehrmacht eingezogen.

Er ist damals 15 Jahre alt und muss sich im Wehrertüchtigungslager in Biburg im Landkreis Kelheim unweit von seinem Heimatort melden.

Der Zweite Weltkrieg ist längst verloren, doch fanatische Soldaten und SS-Leute kämpfen weiter.

Nicht so Hans Seefelder.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Er desertiert und rettet sich somit das Leben – das stand aber auf Messers Schneide.

April 1945: Die US-Army kommt von Norden.

Am 22.

April wird Weiden befreit, am 23.

April das KZ Flossenbürg, am 27.

April Regensburg.

Einer, der keinen Sinn mehr darin gesehen hat, für “Führer, Volk und Vaterland” in den Krieg zu ziehen, ist Hans Seefeder aus Siegenburg im Landkreis Kelheim.

!

Hans Seefelder will nicht für die Nazis seinen Kopf hinhalten.

Er desertiert – mit zwei Freunden aus Siegenburg macht er sich aus dem Staub.

Aber sie werden erwischt, drei Feldgendarmen nehmen die jungen Männer fest, die um ihr Leben fürchten.

Hans Seefelder zieht aus seinen Unterlagen ein Foto heraus, das ihn im Alter von 15 Jahren in Uniform zeigt.

Die Ärmel sind zu lang und die Uniform verheißt nichts Gutes.

Mit den blutverschmierten Uniformen von Gefallenen wurden sie eingekleidet.

Dann zieht in Biburg eine SS-Division ein.

Hans Seefelder und seine Freunde sollen mit dieser Division gemeinsam an der Front eingesetzt werden.

Doch eine Nachrichtenhelferin, mit der er sich angefreundet hat, warnt ihn.

“Dann hab ich gesagt – hauen wir ab.

Hans Seefelder desertiert mit zwei Freunden

Major rettet ihnen das Leben

Der Zweite Weltkrieg ist längst verloren, doch fanatische Soldaten und SS-Leute kämpfen weiter.

Nicht so Hans Seefelder.

Er desertiert und rettet sich somit das Leben – das stand aber auf Messers Schneide.

Dann, so sagt Seefelder, kam ein Major und fragte die Feldgendarmen nach dem Weg.

Da fällt der Blick des Offiziers auf die jungen Burschen.

Das war vermutlich ihre Rettung.

Mit den Worten “schlagt sie doch zum Teufel” ergreifen die drei Burschen die Flucht.

Vielleicht hat sich der Major selber aus dem Staub gemacht.

Er hat nämlich nach dem Weg nach Mainburg gefragt und nicht nach dem Weg zur Front nach Neustadt an der Donau.

Hans Seefelder ist ihm jedenfalls heute noch dankbar:

Das Ganze hätte auch anders ausgehen können.

In Siegenburg wurde tatsächlich ein Deserteur erschossen, erinnert sich Hans Seefelder.

Ein Fall, der sich in den Geschichtsbüchern nicht findet.

Aber vielleicht ändert sich das: Hans Seefelder schreibt gerade seine Erinnerungen.

75 Jahre Kriegsende: Hans Seefelder desertierte und überlebte

Share.

Leave A Reply