Adidas will offenbar Milliarden-Hilfe von KfW – Top Meldungen

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Nach dem missglückten Versuch von Mietstundungen versucht der fränkische Sportartikelhersteller Adidas nun offenbar an staatliche Hilfen zu kommen. Kommentiert wurden die vom Wirtschaftsdienst Bloomberg lancierten Verhandlungen seitens Adidas nicht.

Offenbar versucht der fränkische Weltkonzern Adidas AG an staatliche Kredite von mindestens 1 Milliarde Euro zu kommen. Wie der Wirtschaftsdienst Bloomberg am Abend vermeldete, sei Adidas mit der staatlich Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW in Verhandlungen. Mit dem Vorgang vertraute Personen, die anonym bleiben wollen, hätten Bloomberg bestätigt, dass es um eine Kreditlinie von ein bis zwei Milliarden Euro ginge. Der endgültige Betrag sei jedoch offen.

Adidas Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted sagte kürzlich, dass sein Unternehmen zwar keine direkte staatliche Unterstützung brauche, Adidas und die Wirtschaft insgesamt jedoch Kredite benötigen. Eine Stellungnahme gab es bislang nicht. Am Dienstag hatte der Konzern bereits angekündigt, 1.200 Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, um Kosten zu sparen.

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Adidas war am vergangenen Wochenende in die Kritik geraten, als das Unternehmen eine Lücke im vom Bundestag beschlossenen Mieterschutz während der Corona-Krise nutzen wollte. Dabei können auch gewerbliche Mieter Mietstundungen für Objekte nutzen, ohne mit einer Kündigung rechnen zu müssen. Adidas erntete daraufhin harsche Kritik, als es diese Regelung für seine 26 Läden in Deutschland anwenden wollte. Inzwischen reduzierte der Konzern das Vorhaben darauf, nur bei großen Immobilienbetreibern die Mietstundungen durchzusetzen.

Adidas bereits am Wochenende im öffentlichen Fokus

Adidas will offenbar Milliarden-Hilfe von KfW

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