Aiwanger verteidigt Kaufprämien für Autos – Top News

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Aiwanger kritisierte die momentan herrschende “Neiddebatte gegen die Autoindustrie“ und warnte: Wenn die sich in Kurzarbeit befindenden Beschäftigten der Autoindustrie in den nächsten Monaten nicht wieder arbeiten könnten, dann “haben wir die Leute nächstes Jahr in der Arbeitslosigkeit.

Das wäre ein Trauma für uns”, so der Chef der Freien Wähler.

Die Automobilbranche trifft die Coronakrise besonders hart.

Laut ifo Institut wollen 39 Prozent der Betriebe Stellen streichen.

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will unbedingt eine Kaufprämie für neue Autos und Gebrauchtwagen durchsetzen.

“Die Exportindustrie muss wieder ins Laufen kommen”, betonte der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Mittwochabend in der Münchner Runde im BR Fernsehen und verteidigte vehement die Idee von Kaufprämien auf Neuwagen: “Die Perspektive kann nur sein, dass der Autoabsatz endlich wieder anspringt.

Deswegen bin ich auch für eine Neuwagenprämie.

Scharfe Kritik an diesem Plan kam von Klaus Ernst, Mitglied der Linksfraktion im Bundestag und Vorsitzender des Bundesausschusses für Wirtschaft und Energie.

Mit einer Kaufprämie werde laut Ernst alles gekauft, aber kein deutsches Auto.

Darüber hinaus würden die Klimaziele auf einmal völlig außen vorgelassen.

“Sie fördern allgemein nach der Gießkanne, sagen aber dem Einzelnen, was er kaufen soll und was er nicht kaufen soll, obwohl Sie dabei die Klimaziele nicht beachten”, so Klaus Ernst.

Neiddebatte gegen Autoindustrie

Kritik: Förderung mit der Gießkanne

Experten lehnen Kaufprämie ab

Branchenübergreifende Investitionsprogramme

Die Automobilbranche trifft die Coronakrise besonders hart.

Laut ifo Institut wollen 39 Prozent der Betriebe Stellen streichen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will unbedingt eine Kaufprämie für neue Autos und Gebrauchtwagen durchsetzen.

Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, schlägt Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm stattdessen vor: Massive und branchenübergreifende Investitionsprogramme, damit Betriebe ihre Tätigkeit wiederaufnehmen könnten, aber auch damit Investitionen getätigt würden.

“Es muss eine gewisse Sicherheit bezüglich der zukünftigen Entwicklung geben”, so Grimm.

Ein Argument, dem sich auch die Nürnberger Ökonomin Veronika Grimm anschloss.

Mit einer Kaufprämie für Autos adressiere man nicht nur die deutsche Automobilindustrie, sondern auch Hersteller ausländischer Marken, so die Wirtschaftsweise.

Neben Grimm lehnen mehrere renommierte Wirtschaftsexperten eine Kaufprämie für Autos ab.

Aiwanger verteidigt Kaufprämien für Autos

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