Aiwanger widerspricht Söder: Urlaub in Italien bald möglich – Top News

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CSU-Chef Söder hatte sich vor einer Woche dafür ausgesprochen, Urlaub in Deutschland finanziell zu fördern.

Denkbar seien beispielsweise Urlaubsgutscheine oder die steuerliche Absetzbarkeit von Ausgaben.

Zugleich zeigte er sich mit Blick auf einen baldigen Urlaub in Italien, Spanien oder Frankreich skeptisch – und plädierte einmal mehr für Urlaub in Deutschland.

Am Freitag verabschiedete die CSU auf einem kleinen Parteitag fast einstimmig einen Leitantrag, in dem “Reisegutscheine für Übernachtungen in Deutschland” gefordert werden.

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CSU-Chef Söder will Gutscheine für “Urlaub daheim” – vom Koalitionspartner in Bayern kommt Widerspruch: Laut Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie Wähler) wäre das teuer und ein “schlechtes Signal”.

Er hält sogar einen Italien-Urlaub bald für möglich.

Der bayerische Wirtschaftsminister und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hält wenig vom Vorstoß des CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Markus Söder, Urlaub in Deutschland finanziell zu fördern.

Es sei “schwer umsetzbar zu sagen, wir geben jedem einen Urlaubsgutschein”, sagte Aiwanger im Interview mit Rai Südtirol.

“Ich glaube, dass es am Ende wohl kaum dazu kommen wird.

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Der Freie-Wähler-Chef lehnt auch Empfehlungen für Bürger ab, wo sie ihren Urlaub verbringen sollen.

“Ich glaube, dass sich das in den nächsten Wochen jeder Bürger selber überlegt, wo er hinfährt.

Und wer vorher gern in den Süden gefahren ist, wird das mit Sicherheit wieder tun.

Minister warnt vor “schlechtem Signal”

Aiwanger: Verbieten niemandem, ab 3.

Juni nach Italien zu fahren

Am Wochenende hatte bereits der Landesvorstand der Freien Wähler diese Forderung aus Kostengründen abgelehnt, jetzt legt Aiwanger noch einmal nach.

Urlaubsgutscheine für alle Bürger seien nicht nur schwer finanzierbar, sondern könnten auch als “schlechtes Signal an die Nachbarn gewertet werden” – nach dem Motto: “Wir machen Urlaub nur bei uns mit unseren eigenen Gutscheinen, und zu euch kommt keiner mehr.

Italien hatte angekündigt, ab 3.

Juni die seit März weitgehend geschlossenen Grenzen des Landes wieder für Touristen aus der EU zu öffnen.

Allerdings gilt in Deutschland noch bis 14.

Juni eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland.

Österreich will ab 15.

Juni wieder touristische Einreisen ermöglichen.

CSU-Chef Söder will Gutscheine für “Urlaub daheim” – vom Koalitionspartner in Bayern kommt Widerspruch: Laut Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie Wähler) wäre das teuer und ein “schlechtes Signal”.

Er hält sogar einen Italien-Urlaub bald für möglich.

Aiwanger hält sogar einen Italien-Urlaub im Verlauf der bayerischen Pfingstferien für möglich, die vom 30.

Mai bis 14.

Juni dauern.

Der Minister verwies darauf, dass die österreichisch-italienische Grenze ab 3.

Juni wieder in Richtung Süden passiert werden könne: “Wir verbieten es niemandem”, betonte der bayerische Wirtschaftsminister.

Deutsche Touristen müssten Österreich wegen der dortigen Bestimmungen bis Mitte Juni aber noch ohne Zwischenstopp passieren.

“Das wird mit Sicherheit auch praktiziert werden.

Entscheidend für die Menschen werde weniger sein, welche Urlaubsorte Staatschefs empfehlen, sondern das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen.

Diese müssten zeigen können, dass sie die Lage im Griff haben und die Infektionszahlen “in Ordnung” sind – “und die Menschen fahren dann aus eigener Überzeugung hin und haben das Vertrauen in die alten Urlaubssehnsuchtsorte wieder zurückgewonnen”, sagte der Minister.

Auch er selbst, kann sich eine Reise nach Südtirol noch in diesem Jahr vorstellen: “Ich muss mir die Lage mal anschauen.

Vielleicht schaue ich im Herbst mal vorbei.

Aiwanger widerspricht Söder: Urlaub in Italien bald möglich

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