Aiwanger wünscht sich Söder als Kanzler – Top News

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Aiwanger sieht den bayerischen Ministerpräsidenten sogar zu noch größeren Aufgaben berufen: “Ich wäre dafür, dass er Kanzler macht.

” Dabei gehe es ihm nicht darum, Söder aus Bayern wegzuhaben, “wie einige vielleicht hineininterpretieren”, versichert der Freie-Wähler-Chef.

Vielmehr ließen sich dann “Dinge, die für Bayern und Deutschland wichtig sind”, gezielter umsetzen.

“Und ich hätte einen kurzen Draht ins Kanzleramt”.

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Der CSU-Vorsitzende Söder beteuert, sein Platz sei in Bayern.

Sein Koalitionspartner und Freie-Wähler-Chef Aiwanger wünscht sich dennoch einen Kanzler Söder.

Und auch in der CDU gibt es Rufe nach dem CSU-Politiker als Unions-Kanzlerkandidat.

Hubert Aiwanger versucht, die Wogen zu glätten.

Nein, es gebe keinen Koalitionskrach im Freistaat, “selbst wenn es so scheint”, betont der bayerische Wirtschaftsminister und Freie-Wähler-Chef im “Donaukurier” und der “Passauer Neuen Presse”.

Nachdem Aiwanger zuletzt mit seiner Forderung nach einer Ersatz-Wiesn für Unmut in der CSU gesorgt hatte, beschwört er nun die Harmonie in der schwarz-orangen Koalition.

“Ich tausche mich täglich mit Markus Söder aus, und wir verstehen uns sehr gut.

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Aiwangers Meinung dürfte in der CDU zwar wenig Eindruck hinterlassen, aber auch in den Reihen der Christdemokraten gibt es Plädoyers für eine Kandidatur Söders.

Zuletzt bezeichnete die baden-württembergische Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Susanne Eisenmann Söder als bestmöglichen Unions-Kanzlerkandidaten.

Söder reagiert auf Aiwanger-Äußerung

CDU-Politikerin lobt “klare Führung” Söders

Klingbeil und Bartsch kritisieren Söder und Laschet

Söder nahm Aiwangers Äußerung wohlwollend zur Kenntnis.

Nach einer CSU-Vorstandssitzung lobte er die “menschlich außerordentlich gute Zusammenarbeit” und verwies auf Aiwangers “große Unterstützung für alle möglichen Ämter”.

Der CSU-Chef fügte hinzu: “Ich kann über Hubert Aiwanger nichts Negatives sagen.

Ende März hatte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) im “Spiegel” seinen bayerischen Amtskollegen als Kanzlerkandidaten ins Spiel gebracht: Söder sei genau wie der nächste Vorsitzende der CDU ein natürlicher Aspirant.

Er sei “ein erfolgreicher Ministerpräsident, der sein Land gut regiert und auch in dieser Krise gezeigt hat, wie man Maßstäbe setzt”, sagte Hans.

Schon im Februar hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) den CSU-Chef als geeigneten Kandidaten bezeichnet: “Ich habe Markus Söder schon öfters in diese Richtung gefragt.

Der CSU-Vorsitzende Söder beteuert, sein Platz sei in Bayern.

Sein Koalitionspartner und Freie-Wähler-Chef Aiwanger wünscht sich dennoch einen Kanzler Söder.

Und auch in der CDU gibt es Rufe nach dem CSU-Politiker als Unions-Kanzlerkandidat.

Zwar ist die K-Frage laut Eisenmann in der CDU wegen der Corona-Krise derzeit kein Thema.

“Aber natürlich muss man klar sagen, dass Markus Söder unter allen Ministerpräsidenten am stärksten hervorsticht, mit klarer Führung, klaren Konzepten, einer klaren Haltung und auch dem Mut, Unangenehmes gegebenenfalls zu begründen”, sagte sie kürzlich dem “Südkurier”.

“Es ist die Zeit, in der man Antworten geben muss.

Das tut er.

” Deshalb überzeuge er auch die CDU.

Söder wäre laut Eisenmann “eine Option, die ich durchaus begrüßen würde.

Auch Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch beklagte vor wenigen Tagen im Bundestag, es sei “außerordentlich problematisch, wenn die Corona-Krise zusammenfällt” mit der Kür des Unions-Kanzlerkandidaten.

“Und da sind Herr Söder und Herr Laschet leider ein Stück weit verhaltensauffällig”.

Auch die bayerische AfD-Fraktionschefin Katrin Ebner-Steiner kritisierte einen “Show-Wettbewerb für die Kanzlerkandidatur” in der Corona-Krise.

Söder betont seit Wochen immer wieder, sein Platz sei in Bayern.

Dennoch wird er neben dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) als möglicher Unions-Kanzlerkandidat gehandelt.

Vergangene Woche warf SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil den beiden Ministerpräsidenten “öffentliche Profilierungsversuche” als Kanzlerkandidaten in der Corona-Krise vor.

Der Wettbewerb zwischen München und Düsseldorf laufe so langsam aus dem Ruder, sagte Klingbeil der “Rheinischen Post”.

“Das wirkt manchmal wie ein Hahnenkampf um das Merkel-Erbe.

Bei den Menschen in Bayern und im gesamten Bundesgebiet kommt Söders Kurs in der Corona-Krise bisher sehr gut an.

Sowohl im ARD-DeutschlandTrend als auch im BR-BayernTrend erreichte Söder in diesem Monat hohe Zustimmungswerte.

Aiwanger wünscht sich Söder als Kanzler

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