Allein auf dem Wendelstein: BR-Mitarbeiter in der Corona-Krise – Top News

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Krank werden sollte da lieber keiner, deshalb arbeiten sie momentan in kleinen Teams von zwei bis drei Kollegen jeweils zehn Tage am Stück, abgeschottet vom Rest.

Wenn sie ihren Dienst antreten und mit der Bergbahn auf den Gipfel fahren, müssen sie Kleidung und Proviant für zehn Tage dabei haben.

Vorher geht es nicht ins Tal.

Die Bergbahn fährt momentan nur, wenn die Sendetechniker Schichtwechsel haben.

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Arbeitsplatz über den Wolken: Damit bei Radio und Fernsehen auch in der Corona-Krise alles reibungslos funktioniert, sind neun BR-Mitarbeiter auf Bayerns höchstgelegener Sendestation im Einsatz.

Sie sind ziemlich allein auf dem Wendelstein!

Den Wendelstein ganz für sich allein haben – das klingt erstmal nach dem Traum eines jeden Bergliebhabers.

Für neun Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks ist das gerade der normale Arbeitsalltag.

Sie betreuen den Senderstandort auf 1.

838 Metern Höhe und sorgen dafür, dass Radio und Fernsehen reibungslos funktionieren.

Wenn auf dem Wendelstein eine Sendeanlage ausfällt, haben die Hörer oder Zuschauer in dem jeweiligen Senderbereich keinen Empfang mehr.

“Wir sind dafür da, dass die Anlagen rund um die Uhr laufen”, sagt Jürgen Schütz.

Er arbeitet seit 2002 auf dem Wendelstein.

Gerade jetzt in der Corona-Krise sei es ja auch wichtig, die Menschen zuverlässig mit Nachrichten zu versorgen.

Damit das auch weiterhin klappt, muss der Wendelstein immer besetzt sein.

Verantwortung rund um die Uhr

Einsam auf dem Berg

Freude auf zu Hause

Zu tun gibt es aber genug.

Die Sendestation muss 24 Stunden am Tag besetzt sein.

Die Verantwortung ist groß.

Die Servicezentrale Wendelstein ist die Überwachungs- und Störungszentrale für ganz Bayern.

Die Mitarbeiter vor Ort müssen die Sendeanlagen betreuen oder beispielsweise die Anbindungsleitungen der BR-Korrespondenten im Inland- und Ausland überwachen.

Arbeitsplatz über den Wolken: Damit bei Radio und Fernsehen auch in der Corona-Krise alles reibungslos funktioniert, sind neun BR-Mitarbeiter auf Bayerns höchstgelegener Sendestation im Einsatz.

Sie sind ziemlich allein auf dem Wendelstein!

Da die Bahn aber gerade nicht in Betrieb ist, verschlägt es nur wenige Wanderer auf den Gipfel.

Ganz allein sind die BR-Mitarbeiter trotzdem nicht.

Ein paar Tiere leisten ihnen Gesellschaft.

Dohlen und Gämse hat Schütz schon aus nächster Nähe fotografiert, auch ein Fuchs kommt regelmäßig vorbei.

Ansonsten sei auf dem Berg gerade nicht viel los.

“Es ist leise geworden”, sagt Schütz.

Normalerweise sei der Wendelstein ein Touristenberg.

Erst abends um 17 Uhr, wenn die letzte Bahn nach unten fährt, kehre Ruhe ein.

Auch nach so langer Zeit begeistert Schütz noch die Aussicht von seinem Arbeitsplatz: “Wenn du über den Wolken bist, also ich möcht sagen, das ist himmlisch.

” Trotzdem freuen sich alle Wendelstein-Kollegen nach zehn langen Tagen, wenn die Schicht vorbei ist.

Da seien alle ausgepowert.

“Wir haben zwar jetzt keinen Lagerkoller, aber jeder freut sich auf zu Hause.

Allein auf dem Wendelstein: BR-Mitarbeiter in der Corona-Krise

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