Alles anders wegen Corona: Betroffene berichten – Top News

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Arzt und Physiotherapeut stehen neben ihm, als er versucht, sich selbstständig aus dem Sessel hochzudrücken.

Ein, zwei Sekunden schwankt er leicht, dann, ganz langsam, macht er die ersten Schritte seit drei Monaten.

“Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man merkt, dass man sich gesundheitlich wieder auf dem Weg dorthin befindet, wo man mal war”, sagt der 55-jährige Unternehmer aus Straubing und lässt sich erschöpft in den Sessel fallen.

Auch auf den Berghütten gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln.

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Alle Gäste müssen sich registrieren, fast überall Mund-Nasen-Schutz tragen.

Noch weitere Regeln gibt es für die Übernachtungsgäste: “Die müssen jetzt pro Person ein Bettlaken, Kissen und Schlafsack mitbringen”, erklärt Hans-Peter Gallenberger.

“Außerdem dürfen Gäste nur im Familienverbund in den Waschraum.

Nach jeder Familie müssen wir den dann wieder reinigen.

” Ob das alles funktioniert, weiß Hans-Peter Gallenberger noch nicht.

Aber er ist optimistisch und zählt zu den ersten Hüttenwirten, die wieder für Übernachtungen geöffnet haben:

Trotzdem ist Helmut Sanftenschneider froh, überhaupt wieder auftreten zu dürfen – nach Monaten ganz ohne Arbeit: “Es sind natürlich viele Auftritte ausgefallen.

Finanziell war das ein Fiasko.

Gerade im Mai, da sind normalerweise mit die meisten Auftritte.

Pfingstsamstag, früh am Morgen.

Es ist ein besonderer Tag für Hüttenwirt Hans-Peter Gallenberger.

Denn heute darf er nach Monaten der Ungewissheit die ersten Übernachtungsgäste empfangen.

“Wir sind froh, dass es überhaupt wieder losgeht.

Ich dachte schon, das wird heuer überhaupt nichts mehr mit den Übernachtungen”, erzählt er und rührt kraftvoll den Kaiserschmarrn-Teig.

Seit 1982 ist er Hüttenwirt auf der Brunnsteinhütte im Karwendel.

Noch nie durfte er erst so spät seine Hütte für Übernachtungsgäste öffnen.

Vernünftig sein und bloß kein Risiko eingehen – das ist das Pfingst-Motto in Monheim am Rhein.

Statt auf einer Open-Air-Bühne tritt Comedian Helmut Sanftenschneider heute im Comedy-Drive-In auf.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen im Auto, hören den Comedian über das Radio.

Keine leichten Bedingungen: “Für einen Komiker ist es ganz schlimm, wenn man etwas spielt, und keine Reaktion kommt”, erzählt Helmut Sanftenschneider.

“Das ist für die Zuschauer unangenehm und auch für den Künstler auf der Bühne.

Man muss sich jetzt einfach vorstellen, dass die Leute im Auto lachen.

Normalerweise würden viele Deutsche gerade unbeschwert die Pfingstferien genießen.

Doch in diesem Jahr ist alles anders.

Am Pfingstwochenende hat report München Menschen getroffen, deren Leben sich durch das Virus komplett verändert hat.

Während draußen die Sonne scheint, kämpft Bernhard Seubert in der Rehaklinik Bad Gögging darum, wieder essen, sitzen und gehen zu können.

Seit drei Monaten hat er keinen Schritt mehr gemacht, hat 50 Tage auf der Intensivstation um sein Leben gekämpft.

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Bernhard Seubert ist optimistisch, dass er in zwei Wochen die Klinik verlassen darf.

Bis dahin verfolgt er aus seinem Krankenbett die Geschehnisse außerhalb der Klinik und macht sich Sorgen: “Ich schaue in letzter Zeit sehr viel Fernsehen und sehe die Demonstrationen”, erzählt er und schüttelt nachdenklich den Kopf:

Noch fällt Bernhard Seubert das Atmen schwer.

Jede Bewegung ist für ihn eine Belastung.

Dennoch weiß er, dass er Glück im Unglück hatte.

“Herr Seubert macht ungewöhnlich große Fortschritte”, erklärt Chefarzt Dr.

Tobias Wächter: “Diese beruhen sicherlich darauf, dass Herr Seubert vor der Erkrankung eine hohe Fitness hatte und auf der hohen Motivation.

Außerdem gehört natürlich ein Quäntchen Glück dazu.

Patient Seubert macht Fortschritte

Die ersten Übernachtungsgäste

Comedy vor Windschutzscheiben

Alles Wissenswerte zum Coronavirus finden Sie hier.

Sein Programm hat der Comedian angepasst.

Er dirigiert die Autoinsassen, lässt sie blinken und hupen.

Und natürlich: Einen Song über den Virologen Christian Drosten singt Sanftenschneider heute auch.

Durch die Windschutzscheiben kann man das Lachen der Zuschauer lediglich erahnen, am Schluss aber gibt es reichlich Applaus mit den Hupen.

Trotzdem, echtes Open-Air-Feeling kommt zwischen all den Autos nicht auf, findet Sanftenschneider:

Normalerweise würden viele Deutsche gerade unbeschwert die Pfingstferien genießen.

Doch in diesem Jahr ist alles anders.

Am Pfingstwochenende hat report München Menschen getroffen, deren Leben sich durch das Virus komplett verändert hat.

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