Alles blüht in Ingolstadt – auch ohne Landesgartenschau – Top News

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Auf dem Landesgartenschau-Gelände in Ingolstadt ist fristgerecht alles aufgeblüht: Tulpen, Mohn, Ranunkeln, Vergissmeinnicht und Co.

Denn die Blumenzwiebeln wurden rechtzeitig und lange vor der Corona-Krise gesteckt, Stauden und Bäume schon im letzten Jahr gepflanzt.

Die Landesgartenschau in Ingolstadt hätte eigentlich am Freitag begonnen.

Obwohl dort alles blüht, ist die Eröffnung abgesagt worden, weil derzeit keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen.

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Jetzt wird an einer Verschiebung gearbeitet.

Dieser Freitag sollte in die Stadtgeschichte von Ingolstadt eingehen.

Denn im Westen der Stadt wollte der Ministerpräsident die Landesgartenschau eröffnen.

Doch die Veranstaltung ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

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Trotz Absage kann man sich auf dem Gelände umschauen, und zwar auf der Homepage der Landesgartenschau.

Frankensteins Monster ist schon da – den Protagonisten aus Mary Shelleys berühmtem Roman, den Studenten Victor Frankenstein verbindet viel mit der Stadtgeschichte, lässt die Autorin ihre Romanfigur doch ausgerechnet nach Ingolstadt zum Medizinstudium aufbrechen.

Blumen und Pflanzen in voller Blüte

Keine Besucher – außer Frankensteins Monster

Wegen Corona fehlen die Handwerker

Gut Ding will Weile haben

Verschiebung: Anfang Mai wird entschieden

40 Ingolstädter Familien als Profiteure der Verschiebung

Die Landesgartenschau in Ingolstadt hätte eigentlich am Freitag begonnen.

Obwohl dort alles blüht, ist die Eröffnung abgesagt worden, weil derzeit keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen.

Jetzt wird an einer Verschiebung gearbeitet.

Nachdem sich die Verschiebung der Eröffnung schon vor Wochen abzeichnete, konnten sich die Gärtner und Handwerker mehr Zeit lassen.

Deshalb wird an vielen Stellen des Geländes noch gearbeitet.

Um Kosten zu sparen, wurde anstatt des geplanten Rollrasens konventioneller Rasen gesät, der jetzt in Ruhe wachsen kann.

Markus Söder ist auch schon zu sehen – auf einem großen Foto im Pavillon des Moskauer Zentralbezirks, einer der Partnerstädte von Ingolstadt.

Am Pavillon von Foshan in China nebenan wird noch gebaut.

In anderen Gärten von Partnerstädten konnten noch gar nicht begonnen werden, weil die Gärtner und Handwerker zum Beispiel aus Polen (der Partnerstadt Opole) nicht einreisen durften.

Die Geschäftsführer der Landesgartenschau haben dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, die gesamte Veranstaltung um ein Jahr auf 2021 zu verschieben.

Die endgültige Entscheidung wird am 7.

Mai fallen.

Die Bürger dürfen das Gelände in diesem Jahr voraussichtlich nicht betreten, es ist durch einen Zaun und einen Sicherheitsdienst geschützt.

Die gute Nachricht: Nächstes Jahr ist dann das Grün noch kräftiger und nach der Landesgartenschau wird das Gelände ohnehin zu einem großen Park für die Bevölkerung zugänglich.

Glück haben hingegen rund 40 Ingolstädter Familien und Institutionen.

Sie hatten sich schon im letzten Jahr für einen der “Krautgärten” beworben.

Mitte März konnte jeder Krautgärtner seine Parzelle übernehmen und ist seitdem dort aktiv.

So entsteht ein bunter, großer Gemüsegarten.

Die Krautgärtner dürfen ihre Gärten trotz Verschiebung auch in diesem Jahr bewirtschaften – und vermutlich auch im nächsten Jahr, wenn sie wollen.

So profitieren sie sogar von der Verschiebung der Landesgartenschau.

Alles blüht in Ingolstadt – auch ohne Landesgartenschau

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