Alu-Haube und mehr virtuelle Opfergaben für die Heilige Corona – Top News

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“Weltanschauungen sind Vokabelmischungen”, wussten schon die Dadaisten, und also prangert man heute im “de facto diktatorischen Hygiene-Regime” nicht nur die Nasführung durch Regierung und Pharmakonzerne an, sondern die “Coronaführung”.

Im seit Wochen laufenden bundesweiten Wettbewerb darum, wer sich als erstes die Seuche ins Ausstellungshaus holt, wollten die Sachsen zwar nicht vorpreschen, wie sie beteuern, weisen aber zu Recht daraufhin, dass ihr Hygiene-Museum der ideale Ort für die Beschäftigung mit “Hygiene-Spaziergängen”, “Hygiene-Demos” und einer sogenannten “Hygiene-Zeitung” ist.

Letztere dürfte ihre hohe Auflage von angeblich 500.

000 Exemplaren aber einem Missverständnis verdanken: die Hygieneartikel, die viele Konsumenten darin erwarten, finden sich dann doch eher im Drogeriemarkt.

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Kein Witz: heute feiert Corona Namenstag.

Humorbegabten Museumsmachern könnte das Anlass für die erste, überfällige Ausstellung über die Corona-Zeit sein.

Knut Cordsen hat sich ausgemalt, wie das im Deutschen Hygiene Museum Dresden aussehen könnte.

Das Motto dieser in Rekord-Zeit zusammengestellten Ausstellung im Deutschen Hygiene Museum könnte lauten: “Letzte Lockerung” – das vor genau 100 Jahren 1920 publizierte Dada-Manifest von Walter Serner liefert den Titel der Dresdner Schau.

Mithin jenes zart konfuse Büchlein, in dem von “Überwut” und “Seifendreck” die Rede ist, davon, dass man “inkurabel wahnsinnig” geworden sei und “auch das idiotischste Geplärr eine Möglichkeit“ sei.

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Auch an die Kleinen ist gedacht: Im Spiel “Meinungs-Quarantäne”, benannt nach einer Wortschöpfung von Alice Weidel, können Kinder im Escape-Room “Corona-Kabinett” nachempfinden, wie sich ihre Eltern fühlen.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dennoch sei’s erwähnt: Die dringend gebotenen Desinformationshinweise für die Besucher – Stichwort geistige Hygiene bzw.

“Gehirnwäsche durch ARD und ZDF”: Auch sie passen perfekt in das Hygiene-Konzept der Ausstellung im Hygiene-Museum.

Selbst daran hat man gedacht: Sollten sich vor der Dresdner Ausstellung wie zuletzt am Rheinufer in Köln Menschenketten gegen die propagierte “Unterbrechung der Infektionsketten” bilden, können diese einfach Massentickets zum beschleunigten und schwarmintelligenten Erreichen der Herdenimmunität buchen.

“Anders würde übrigens ein epidemisches Krepieren anheben”, so die Kuratoren über diese ungewöhnliche Corona-Maßnahme.

Auch das, wie schön, ein Satz aus Walter Serners “Letzter Lockerung”.

Attilas Alu-Haube im Museum

Das Corona-Kabinett für die Kleinen

Nicht nur die von den Protesten in München, Stuttgart, Berlin und andernorts bekannten Transparente – “Covid1984”, “Merkelst du was? Spahnsinnig lustig.

Mir Gates zu weit” – und die beliebten “Kill Bill” bzw.

“Gib Gates keine Chance”-T-Shirts sind nun im Dresdner Hygiene-Museum in Vitrinen zu bewundern.

“Attila, der Lenz ist da” frohlockt in einer exklusiven Lied-Produktion Box der Sänger Xavier Naidoo in Anspielung auf die beiden Coronaskeptiker Anselm Lenz und Attila Hildmann.

Der vegane Star-Koch hat den Dresdnern sowohl seine Original-Alu-Haube überlassen als auch eine Gerüchte-Showküche bauen lassen.

Koche die Konspirationstheorie! Hatte nicht schon Walter Serner vor 100 Jahren in seinem “Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen” verschwörerisch geschrieben, die beste Vorbereitung auf die Lektüre der “Letzten Lockerung” sei die Einnahme eines guten Essens, eines opulenten Mahls? So fügt sich also eins zum anderen in dieser sehenswerten Ausstellung, die natürlich auch Unikate wie Bodo Schiffmanns selbstentworfenen “Querdenkerbommel” zeigt.

Kein Witz: heute feiert Corona Namenstag.

Humorbegabten Museumsmachern könnte das Anlass für die erste, überfällige Ausstellung über die Corona-Zeit sein.

Knut Cordsen hat sich ausgemalt, wie das im Deutschen Hygiene Museum Dresden aussehen könnte.

Alu-Haube und mehr virtuelle Opfergaben für die Heilige Corona

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