Am Boden: Wie sich die Luftfahrt für bessere Zeiten rüstet – Top News

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Zu hören bekommen werden sie dann Durchsagen wie diese:

Noch aber gleicht der Münchener Flughafen einer Geisterstadt.

Egal ob Parkhäuser oder Terminalgebäude – es herrscht bedrückende Leere am MUC.

Es ist Mittag, und auf der großen Anzeigetafel in Terminal 2 stehen für den Rest des Tages gerade einmal drei Abflüge angeschrieben.

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Für den Flughafenbetreiber FMG und Airlines wie die Lufthansa ist das eine Katastrophe.

Franz Spitzenberger glaubt, dass sich mit der Corona-Krise auch das Thema Dritte Startbahn am Münchener Flughafen ein für alle Mal erledigt hat.

Der Flugverkehr werde nie mehr so sehr wachsen wie in der Vergangenheit.

Dass sich einiges ändern wird, das glaubt auch Matthias von Randow vom Luftfahrt-Branchenverband BDL:

Knapp zwei Monate lang herrschte am Airport München wie an den meisten europäischen Flughäfen ungewohnte Ruhe.

Jetzt soll es wieder losgehen.

Doch die hochfliegenden Fluggastzahl-Prognosen der Vor-Corona-Zeit dürften der Vergangenheit angehören.

Nachdem der deutsche Flugverkehr durch die Coronakrise knapp zwei Monate lang fast völlig zum Erliegen gekommen war und Anbieter wie Condor oder zuletzt die Lufthansa ihr Überleben nur durch Staatshilfen sichern konnten, soll es in den kommenden Wochen wieder vorsichtig losgehen.

Die Branche hofft darauf, dass es keine neuen Shutdowns und möglichst offene Grenzen geben wird.

Und nicht zuletzt hofft man darauf, dass die Kunden schnell zurückkehren.

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Nicht zuletzt wird um Vertrauen geworben.

Die EU hat in diesen Tagen Corona-Empfehlungen für die Luftfahrt erarbeitet.

Dazu gehören eine Maskenpflicht und Abstandsregeln am Boden, also etwa beim Boarding.

(Ein Überblick über die neuen Regeln hier)

MUC-smäuschenstill: Drei Flüge am Nachmittag

Himmlische Ruhe – bald wieder vorbei?

Flugverkehr nach Corona: Wie entwickelt sich die “neue Normalität”?

Maske statt Menü

Fluglärmgeplagte Anwohner wie Franz Spitzenberger von der Bürgerinitiative in Attaching ist die Situation dagegen eine unverhoffte Idylle.

“Das sieht man erst, was man die ganzen 28 Jahre alles mitmacht”, sagt Spitzenberger.

Sehr angenehm sei es aktuell.

Der Grund: Viele Unternehmen dürften nach guten Erfahrungen mit Homeoffice und Videokonferenzen künftig bei teuren Geschäftsreisen sparen.

Nun gelte es ohnehin erst einmal, überhaupt wieder Passagiere zu gewinnen.

Knapp zwei Monate lang herrschte am Airport München wie an den meisten europäischen Flughäfen ungewohnte Ruhe.

Jetzt soll es wieder losgehen.

Doch die hochfliegenden Fluggastzahl-Prognosen der Vor-Corona-Zeit dürften der Vergangenheit angehören.

An Bord sieht es schon wieder anders aus.

Im Flugzeug selbst sei die Luft dank starker Filter so sauber, dass man keine Sitze frei lassen müsse, sagt die Industrie.

An diesem Nachmittag auf dem Flug von München nach Berlin ist Abstand kein Problem: Der Flieger ist nur zu einem Drittel gefüllt, der Bordservice “stark eingeschränkt”.

Am Boden: Wie sich die Luftfahrt für bessere Zeiten rüstet

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