Ankerzentrum Geldersheim unter Corona-Quarantäne – Top Meldungen

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Das neuartige Coronavirus ist im unterfränkischen Ankerzentrum in Geldersheim angekommen. Laut Regierung von Unterfranken sind sieben der rund 600 Bewohner positiv auf Corona getestet worden, wie auch ein Beschäftigter.

Sieben von rund 600 Bewohnern des Ankerzentrums in Geldersheim bei Schweinfurt haben sich mit dem Coronavirus infiziert und werden nun in einem gesonderten Gebäude untergebracht. Auch ein externer Mitarbeiter wurde positiv getestet. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Schweinfurt wurde die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt.

Die Bewohner dürfen das Ankerzentrum nicht verlassen. Besucherverkehr ist ausgeschlossen. Die Einhaltung der Quarantäneregeln wird durch den Sicherheitsdienst überwacht. Bewohner und Mitarbeiter mit Krankheitssymptomen werden auf Corona getestet. Positiv getestete Bewohner werden für mindestens 14 Tage isoliert.

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Menschen aus Algerien, Armenien, Ghana, der Elfenbeinküste, Nigeria, Somalia und Syrien leben in der Ankereinrichtung. Sämtliche Mitarbeiter, die sich auf dem Gelände bewegen, müssen Mund-Nase-Schutz anlegen. Laut Mitteilung der Regierung von Unterfranken ist die Lage in der Einrichtung ruhig.

Zunächst war die Einrichtung in der “Erstaufnahme für Flüchtlinge” in der ehemaligen US-Ledward-Kaserne untergebracht. Dann wurde sie in die ehemalige US-Conn-Kaserne zwischen Geldersheim und Niederwerrn unmittelbar vor den Toren Schweinfurts verlegt. Maximal 1.500 Menschen sollen hier bis zu 24 Monate leben können. Im Augenblick ist die Einrichtung nur etwa zur Hälfte belegt.

Aufnahme- und Verlegungsstopp im Ankerzentrum Geldersheim

Zusammenleben unterschiedlichster Nationalitäten

Von den Ledward Barracks in die Conn Barracks

Ankerzentrum Geldersheim unter Corona-Quarantäne

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