Anschläge in Waldkraiburg: Video soll bei Tätersuche helfen – Top News

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Jetzt ist den Ermittlern aber ein Teilerfolg gelungen: Sie konnten ein Video aus einer der Tatnächte sicherstellen und veröffentlichen.

Nach Angaben des Sprechers des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Martin Emig, kommt das Material von einer Überwachungskamera.

Dieser ist in der Passage zwischen einem ausgebrannten Lebensmittelmarkt und einem danebenliegenden Drogeriemarkt installiert.

Nach den Anschlägen auf vier Geschäfte türkischstämmiger Inhaber in Waldkraiburg binnen weniger Wochen hat die Polizei ein Video aus einer Tatnacht sichergestellt und veröffentlicht.

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Das Ziel: Mittels Zeugen eine verdächtige Person ausfindig machen.

Angst und Verunsicherung unter der türkischstämmigen Bevölkerung in Waldkraiburg im Kreis Mühldorf: Auf vier Geschäfte, die von Inhabern mit türkischen Wurzeln geführt werden, wurden in den vergangenen drei Wochen Anschläge verübt.

Die Sonderkommission “Prager” der Kripo Mühldorf sucht weiter nach den Tätern.

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Videosequenz aus der Nacht des Brandanschlags

Wohnungsdurchsuchung und viele Spuren

Stinkende Flüssigkeit verschmiert

Viele Bilder, Videos zu den Anschlägen

Mehr Polizisten auf Streife in Waldkraiburg

Die gesicherte Videosequenz zeigt laut Polizei in Richtung des Sartrouvilleplatz, wo sich der abgebrannte Lebensmittelladen befindet, und zeigt möglicherweise eine tatverdächtige Person oder einen wichtigen Zeugen.

Die Person soll dabei zu sehen sein, wie sie in der Brandnacht (26.

auf den 27.

April) kurz vor Brandausbruch die Kamera passiert.

Laut Polizeisprecher Emig ist die abgebildete Person vermutlich männlich und trägt demnach einen nicht näher bestimmbaren Gegenstand unter dem linken Arm beziehungsweise mit der linken Hand.

Die Videosequenz kann auf einem speziell eingerichtetem Link der Polizei aufgerufen werden (https://www.

polizei.

bayern.

de/content/3/1/3/3/6/7/soko_prager2.

mp4).

Nach den Anschlägen auf vier Geschäfte türkischstämmiger Inhaber in Waldkraiburg binnen weniger Wochen hat die Polizei ein Video aus einer Tatnacht sichergestellt und veröffentlicht.

Das Ziel: Mittels Zeugen eine verdächtige Person ausfindig machen.

Weiter gehen die Ermittler der Spur nach, wonach bei den Attacken auf den Friseursalon, die Pizzeria sowie kürzlich das Dönergeschäft eine “übelriechende Flüssigkeit” verschmiert worden sei.

Der Inhaber des Imbissladens, Hasan Cavus, bestätigte dem Bayerischen Rundfunk, dass er in seinem Laden den Geruch bemerkt habe.

Mittlerweile haben die Ermittler außerdem nach eigenen Angaben etwa 120 Ermittlungsspuren erfasst, denen aktuell nachgegangen werde.

Dabei wurde laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd nach einem Zeugenhinweis unter anderem eine Wohnung in Waldkraiburg durchsucht.

Das soll jedoch zu keinen weiteren Erkenntnissen geführt haben.

Die Ermittler haben nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beim Friseursalon und dem Imbiss handelsübliche Farbeimer mit Resten dieser Substanz gefunden.

Daher bittet die Soko “Prager” besonders in dieser Hinsicht ebenfalls um Mithilfe aus der Bevölkerung:

Anschläge in Waldkraiburg: Video soll bei Tätersuche helfen

Seit dem verheerenden Brand vom 27.

April gibt es ein spezielles Medienupload-Portal der Polizei für Zeugenhinweise.

Laut Emig sind bisher etwa ein Dutzend Bilder und Videos eingegangen, jedoch gab es keine “heiße Spur”.

Auch über die speziell eingerichteten Telefonhotlines sollen bisher keine unmittelbar sachdienlichen Hinweise eingegangen seien.

Die Soko “Prager” bietet nun eine weitere, kostenlose Hotline für die Bevölkerung und mögliche Hinweise an: (0800) 77 66 310.

Derzeit wurde die Polizeipräsenz in Waldkraiburg nochmals erhöht.

Dies sei wichtig, so die Polizei, um das beeinträchtigte Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stabilisieren.

Dabei würde die örtliche Polizeiinspektion Waldkraiburg durch eine Vielzahl von Einsatzkräften sowohl von umliegenden Dienststellen als auch von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Ebenfalls sei beim Obst- und Gemüseladen am Sartrouvilleplatz, der vollkommen niedergebrannt ist, ein größerer Stein gefunden worden.

Deshalb gehen die Ermittler davon aus, dass hier ebenfalls eine Scheibe vor der Brandlegung eingeschlagen wurde.

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