Anstieg der COVID-19-Fälle in Istanbul: Türkischer Gesundheitsminister

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ANKARA

Der türkische Gesundheitsminister sagte am Freitag, dass es in der türkischen Metropole Istanbul und in der nordwestlichen Provinz Bursa einen Anstieg der COVID-19-Infektionen gegeben habe.

Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an sein Treffen mit lokalen Beamten in der östlichen Provinz Erzurum sagte Fahrettin Koca, dass es zwar in den letzten Wochen einen deutlichen Rückgang gegeben habe, dass aber im ganzen Land, insbesondere in Istanbul und Bursa, in der vergangenen Woche ein steigender Trend bei den Infektionen zu verzeichnen sei.

“Seit sieben Monaten kämpfen wir Tag und Nacht gegen die Coronavirus-Pandemie”, so Fahrettin Koca. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt haben wir unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber dieser Katastrophe dank unserer starken Gesundheitsinfrastruktur, unserer qualifizierten und engagierten medizinischen Fachkräfte und unserer starken öffentlichen Ressourcen erhalten”, sagte er.

Unter Bezugnahme auf die Gesundheitssysteme der entwickelten Länder erklärte er, dass deren Systeme von Zeit zu Zeit nicht ausreichend seien.

“Aber wir waren seit dem ersten Tag [des Ausbruchs]in der Lage, alle Arten von Masken, Medikamenten und Beatmungsgeräten über unsere lokalen Hersteller zu liefern. Da wir unseren Bedarf innerhalb des Landes gedeckt haben, haben wir in diesen unruhigen Tagen [auch]mehr als 150 Ländern geholfen”, fügte er hinzu.

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Die Türkei habe durch erneuerte und erweiterte Kapazitäten, insbesondere in den städtischen Krankenhäusern, die Bedürfnisse der Öffentlichkeit während der Pandemiezeit erfüllt, stellte Koca fest und fügte hinzu, dass das Land, anders als in den Krankenhäusern vieler Länder, keine erschütternden Szenen in den Gesundheitszentren und Krankenhäusern erlebt habe.

Koca betonte, dass alle positiven Fälle, unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen oder nicht, sowie ihre engen Kontakte in der Risikogruppe erfasst und in der [mobilen]HES-Anwendung registriert werden.

Er fügte hinzu, dass das Screening von Kontakten in der Türkei durchschnittlich sechs bis sieben Stunden dauert.

In der Türkei seien seit Mittwoch 1.693 weitere Coronavirus-Patienten und 1.311 neue Genesungen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Die Patientenzahl des Landes liege bei 342.143, mit insgesamt 299.679 Genesungen, so die jüngsten offiziellen Daten.

Es wurden 116.103 weitere Coronavirus-Tests durchgeführt, so dass sich die Gesamtzahl bis Donnerstag auf über 12 Millionen erhöhte. Die Zahl der durch das Virus verursachten Todesfälle erreichte 9.080, da 66 weitere Patienten starben.

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