Anti-Rassismus-Demos: Herrmann verteidigt Linie der Polizei – Top News

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Doch von einem Eingreifen in die “störungsfrei und friedlich” laufende Demonstration hatte die Münchner Polizeiführung abgesehen, da dies wegen der Vielzahl an nachströmenden Menschen und “erwartbaren gruppendynamischen Effekten” als unverhältnismäßig erschien.

Die Einsatzleitung hatte daraufhin den angrenzenden Karolinenplatz für die Demonstranten zusätzlich freigegeben, um Platz für die Sicherheitsabstände zu schaffen.

In der Diskussion um die Polizeitaktik bei den Anti-Rassismus-Demonstrationen vom Wochenende hat Innenminister Herrmann das Vorgehen der Polizei verteidigt.

Organisatoren der “Hygiene-Demos” und AfD-Politiker beklagten eine Ungleichbehandlung.

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Nach den bayernweiten Anti-Rassismus-Demonstrationen von Samstag ist eine Diskussion über die Polizeitaktik entbrannt.

Vor allem bei der Großdemonstration auf dem Münchner Königsplatz mit 25.

000 Teilnehmern wurden laut Polizei die Corona-bedingten Sicherheitsabstände “insbesondere im vorderen Drittel” häufig unterschritten.

Die Behörden hatten ursprünglich nur eine Demonstration mit 200 Teilnehmern genehmigt.

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat das Einsatzkonzept der Polizei heute verteidigt.

Es sei nicht absehbar gewesen, “dass die Demonstration einen so großen Zulauf bekommt”, sagte Herrmann dem BR.

Die meisten Teilnehmer auf dem Königsplatz hätten aber einen Mund-Nase-Schutz getragen und seien um die Abstandsregeln bemüht gewesen, was bei den sogenannten “Corona-Demonstrationen” nicht der Fall sei.

“Hygiene-Demonstranten” beklagen sich über Ungleichbehandlung

Herrmann: Änderung des Einsatzkonzepts nicht geplant

Die Organisatoren der sogenannten “Grundrechte-Demo-München” wie auch Politiker der AfD warfen heute dem Münchner Kreisverwaltungsreferat und dem Innenministerium vor, die Anti-Rassismus-Demo besser behandelt zu haben.

Mit Blick auf den Infektionsschutz und die vom Veranstalter zu garantierenden Mindestabstände zwischen den Demonstranten waren die Organisatoren der seit einigen Wochen samstags stattfindenden Corona-Demos (auch “Hygiene-Demos” genannt) mit ihrem Antrag gescheitert, ihre Kundgebungen künftig mit 10.

000 Teilnehmern stattfinden zu lassen.

Auch hier hatte das Münchner Kreisverwaltungsreferat am Samstag nur 200 Demonstranten auf dem Karl-Stützel-Platz in München zugelassen.

In der Diskussion um die Polizeitaktik bei den Anti-Rassismus-Demonstrationen vom Wochenende hat Innenminister Herrmann das Vorgehen der Polizei verteidigt.

Organisatoren der “Hygiene-Demos” und AfD-Politiker beklagten eine Ungleichbehandlung.

Die Polizei hatte übrigens auch bei der “Corona-Demo” am 09.

Mai auf dem Marienplatz nicht eingegriffen, als statt der 80 angemeldeten Teilnehmer rund 3.

000 gekommen waren.

Auch hier hatte sie aus Gründen der Verhältnismäßigkeit auf eine Durchsetzung der Mindestabstände verzichtet und es bei Lautsprecherdurchsagen belassen.

Herrmann wörtlich: “Hier verhalten sich die Teilnehmer oft bewusst provokant, indem sie keine Maske tragen und die Sicherheitsabstände absichtlich nicht einhalten.

” Daher sei eine Änderung des Einsatzkonzeptes der Bayerischen Polizei bei Versammlungen nicht angedacht, so Herrmann.

Doch sei auch bei den von ihm befürworteten Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt künftig der Mindestabstand unter den Teilnehmern besser einzuhalten.

Anti-Rassismus-Demos: Herrmann verteidigt Linie der Polizei

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