Armenien startet Raketenangriffe auf die aserbaidschanische Ganja

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BAKU

Die Zivilbevölkerung in Aserbaidschans zweitgrößter Stadt Ganja wurde von Raketenangriffen der armenischen Armee hart getroffen, sagte ein aserbaidschanischer Spitzenbeamter am Samstag.

“Unschuldige Zivilisten in der zweitgrößten Stadt Aserbaidschans sind dem wahllosen und gezielten Raketenangriff Armeniens ausgesetzt”, sagte Hikmet Hajiyev, Assistent des aserbaidschanischen Präsidenten, auf Twitter.

“Skrupellose Aufrufe zu einem humanitären Waffenstillstand sollten diese Kriegsverbrechen Armeniens sehen”, so Hikmet Hajiyev, Assistent des aserbaidschanischen Präsidenten.

Mehr als 20 Häuser wurden nach vorläufigen Informationen zerstört, fügte er hinzu.

Unschuldige Zivilisten in der zweitgrößten Stadt Aserbaidschans sind dem wahllosen und gezielten Raketenangriff Armeniens ausgesetzt. Skrupellose Aufrufe zu einem humanitären Waffenstillstand sollten diese Kriegsverbrechen von #Armenien sehen. Nach ersten Informationen wurden mehr als 20 Häuser zerstört. pic.twitter.com/fznh82kqur

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– Hikmet Hajiyev (@HikmetHajiyev) 16. Oktober 2020

Die armenische Armee startete auch Raketenangriffe auf Mingachevir.

Berg-Karabach-Konflikt

Jüngste Zusammenstöße zwischen den beiden Ländern brachen am 27. September aus, und seitdem hat Armenien seine Angriffe auf Zivilisten und aserbaidschanische Streitkräfte fortgesetzt.

Die aserbaidschanische Generalstaatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, dass mindestens 47 Zivilisten getötet und 222 verletzt worden seien, weil die armenischen Angriffe wieder aufgeflammt seien.

Die Beziehungen zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken sind seit 1991, als das armenische Militär Oberkarabach oder Berg-Karabach, ein international anerkanntes Territorium Aserbaidschans, besetzte, angespannt.

Die Minsker Gruppe der OSZE – unter dem gemeinsamen Vorsitz Frankreichs, Russlands und der USA – wurde 1992 gebildet, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden, doch ohne Erfolg. Im Jahr 1994 wurde jedoch ein Waffenstillstand vereinbart. Mehrere UN-Resolutionen sowie internationale Organisationen fordern den Rückzug der Besatzungstruppen.

Weltmächte, darunter Russland, Frankreich und die USA, haben auf einen neuen Waffenstillstand gedrängt. Die Türkei hat unterdessen das Recht Bakus auf Selbstverteidigung unterstützt und den Abzug der armenischen Besatzungstruppen gefordert.

Etwa 20% des aserbaidschanischen Territoriums stehen seit fast drei Jahrzehnten unter illegaler armenischer Besatzung.

*Schrift von Gözde Bayar

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