Aserbaidschan, Armenien stimmen einem Waffenstillstand zu

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MOSKAU

Aserbaidschan und Armenien einigten sich am Samstag auf einen Waffenstillstand, der am Samstag beginnen wird.

Die Feindseligkeiten werden um die Mittagszeit (0800GMT) eingestellt, um einen Gefangenenaustausch und die Bergung von Leichen in Berg-Karabach zu ermöglichen.

Am Freitag fand in Moskau ein trilaterales Treffen zwischen Russland, Aserbaidschan und Armenien mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, dem aserbaidschanischen Außenminister Jeyhun Bayramow und dem armenischen Außenminister Zohrab Mnatsakanyan statt.

Die Kämpfe begannen am 27. September, als armenische Streitkräfte zivile aserbaidschanische Siedlungen und militärische Positionen in der Region angriffen, was zu Opfern führte.

Die Beziehungen zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken sind seit 1991 angespannt, als das armenische Militär Oberkarabach oder Berg-Karabach, ein international anerkanntes Gebiet Aserbaidschans, besetzte.

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Mehrere UN-Resolutionen sowie internationale Organisationen fordern den Rückzug der Invasionstruppen.

Die Minsker Gruppe der OSZE – unter dem gemeinsamen Vorsitz Frankreichs, Russlands und der USA – wurde 1992 gebildet, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden, doch ohne Erfolg. Im Jahr 1994 wurde jedoch ein Waffenstillstand vereinbart.

Viele Weltmächte, darunter Russland, Frankreich und die USA, haben auf einen sofortigen Waffenstillstand gedrängt.

Die Türkei hat unterdessen das Recht Bakus auf Selbstverteidigung unterstützt und den Abzug der armenischen Besatzungstruppen gefordert.

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