Aserbaidschan hisst Flagge auf historischer Brücke: Präsident

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ANKARA

Der aserbaidschanische Präsident gab am Sonntag bekannt, dass die Flagge der Nation auf einer historischen Brücke gehisst wurde, die das Land mit dem Iran verbindet, da der Konflikt mit Armenien über die Region Karabach andauert.

“Die aserbaidschanischen Streitkräfte haben die aserbaidschanische Flagge über der alten Chudaferin-Brücke gehisst. Lang lebe das aserbaidschanische Volk! Karabach ist Aserbaidschan!” sagte Ilham Alijew auf Twitter.

Die Brücke, die im 11. Jahrhundert gebaut wurde, befindet sich in der Region Jabrayil über den Fluss Aras, der den Iran mit Aserbaidschan verbindet.

Die aserbaidschanische Armee hat kürzlich das Stadtzentrum von Jabrayil und einige Dörfer von der Besetzung durch die armenische Armee befreit.

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Zuvor gab das aserbaidschanische Verteidigungsministerium bekannt, dass armenische Streitkräfte bereits einen neuen humanitären Waffenstillstand, der nur wenige Stunden alt ist, mit großkalibrigen Waffen, Mörsern und Artillerie “grob verletzt” hätten.

Ein neuer Waffenstillstand – der zweite seit Beginn der Feindseligkeiten um Oberkarabach oder Berg-Karabach am 27. September – wurde am Samstag verkündet und trat um 12 Uhr Mitternacht in Kraft (2000GMT).

Er wurde zwischen Baku und Eriwan erreicht, nachdem der Waffenstillstand vom 10. Oktober – der einen Austausch von Gefangenen und die Bergung von Leichen ermöglichen sollte – Stunden später durch armenische Raketenangriffe auf die aserbaidschanische Stadt Ganja gebrochen wurde.

Oberer Karabach-Konflikt

Die Beziehungen zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken sind seit 1991 angespannt, als das armenische Militär Oberkarabach bzw. Berg-Karabach, ein international anerkanntes Territorium Aserbaidschans, besetzte.

Etwa 20% des aserbaidschanischen Territoriums sind seit fast drei Jahrzehnten unter armenischer Besatzung geblieben.

Die Minsker Gruppe der OSZE – unter dem gemeinsamen Vorsitz Frankreichs, Russlands und der USA – wurde 1992 gebildet, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden, doch ohne Erfolg. Im Jahr 1994 wurde jedoch ein Waffenstillstand vereinbart.

Mehrere UN-Resolutionen sowie internationale Organisationen fordern den Rückzug der Besatzungstruppen.

Viele Weltmächte haben auf die Einstellung der Feindseligkeiten gedrängt. Die Türkei hat unterdessen das Recht Bakus auf Selbstverteidigung unterstützt und den Abzug der Invasionstruppen gefordert.

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