Auf der Suche nach Normalität: Schulen in Bayern wieder offen – Top News

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Nach sechs Wochen Zwangspause wegen des Coronavirus öffnen die Schulen wieder für ihre Abschlussklassen.

An Unterricht mit Mundschutz und Abstandsgebot müssen sich Schüler und Lehrer erst gewöhnen.

Aufregend und irgendwie anders war es für die bayerischen Schülerinnen und Schüler, als sie heute nach der Corona-Zwangspause “endlich” wieder in ihr Klassenzimmer zurückkehren durften.

Nach dem wochenlangen mehr oder weniger erfolgreichen Homeschooling ist auch Abiturient Felix Aust aus Veitshöchheim bei Würzburg nun froh, wieder in die Schule gehen zu können.

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Gleichzeitig macht er sich Sorgen wegen der potentiellen Ansteckungsgefahr, die durch den Kontakt mit Mitschülern von ihm ausgeht.

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An normalen Unterricht ist nicht zu denken

Kultusminister zufrieden mit erstem Schultag

Keine Maskenpflicht an Schulen

Abitur-Stress statt Sommerferiengefühl

Noch drei Wochen bis zum Abitur

Nach der Corona-Zwangspause ist alles anders.

Schließlich müssen die Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden.

Maximal 15 Schüler sind in einem Klassenzimmer, damit der Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Schülern und Lehrern eingehalten werden kann.

Außerdem gibt es angepasste Stundenpläne.

Der Fokus liegt auf den Kern- und Prüfungsfächern, alles andere wird nur so unterrichtet, wie es möglich ist.

Nach sechs Wochen Zwangspause wegen des Coronavirus öffnen die Schulen wieder für ihre Abschlussklassen.

An Unterricht mit Mundschutz und Abstandsgebot müssen sich Schüler und Lehrer erst gewöhnen.

Zum heutigen Schulbeginn in Bayern hat Kultusminister Michael Piazolo das Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching besucht.

“Mir war es wichtig, dass unsere Schüler dieses Jahr auch die Chance haben, ihre Abschlüsse zu bekommen”, sagt Piazolo.

Gleichzeitig sei die diesjährige Prüfungssituation natürlich eine Doppelbelastung:

Eine Maskenpflicht besteht an Schulen nicht.

Aber Kultusminister Piazolo empfiehlt, in bestimmten Situationen Masken zu tragen – etwa beim Ankommen in der Schule oder auf dem Weg zur Toilette.

Seltsam und spannend war der erste Schultag auch für Heinz-Peter Meidinger, Schulleiter am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf und Präsident des Deutschen Lehrerverbandes.

Einfach nur komisch war der erste Schultag für die Deggendorfer Schülerin Theresa Sixt.

Mit Mundschutz und Abstand halten.

Und die Lernmotivation sei auch nicht mehr dieselbe nach der Corona-Zwangspause, sagt die Abiturientin.

Auf der Suche nach Normalität: Schulen in Bayern wieder offen

Gut drei Wochen haben Theresa Sixt und die anderen bayerischen Abiturienten noch Zeit zum Lernen.

Am 20.

Mai starten die Prüfungen.

Die Mittelschulen schreiben am 6.

Juli die Abschlussarbeiten, die Fachoberschulen sowie Berufsoberschulen ab dem 18.

Juni und die Realschulen ab dem 30.

Juni.

Frühestens in zwei Wochen sollen dann die Jahrgänge in die Schule gehen dürfen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen.

Für alle anderen bleiben die Schulen bis auf weiteres geschlossen.

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