Augsburg-Manager Reuter wehrt sich: Niemand hat sich beschwert – Top Meldungen

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Stefan Reuter hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, sich nicht an die Trainings-Empfehlung der Deutschen Fußball Liga zu halten. Die Klubs waren von der DFL gebeten worden, ihre Profis bis einschließlich 5. April nur individuell trainieren zu lassen.

Der FC Augsburg hatte ebenso wie einige andere Teams den Mannschaftstrainingsbetrieb jedoch eingeschränkt wieder aufgenommen. Oliver Ruhnert, Geschäftsführer des Aufsteigers 1. FC Union Berlin, kritisierte das als “schwach”.”Es hat sich niemand bei mir oder uns über Wettbewerbsverzerrung beschwert, ganz und gar nicht”, sagte Augsburgs Manager Reuter der “Bild”.

“Wir sind unter den Klubs im Austausch, jeder sucht für sich einen Weg, die Spieler in einer möglichst guten Verfassung zu halten – damit sie für den Tag X, wenn es weitergeht, vorbereitet sind”, sagte der ehemalige Fußball-Weltmeister. “Von Null auf 100 zu gehen, birgt große Gefahren!”, warnte Reuter.

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Die DFL-Mitgliederversammlung trifft sich am Vormittag und versucht, neben der Trainingsdebatte, einen großen Fragenkatalog abzuarbeiten: Wann und in welchem Rahmen kann wieder Fußball gespielt werden? Wie können die drohenden Einnahmeverluste minimiert werden? Wer könnte wem in der Not helfen? Von der Videokonferenz mit der DFL-Spitze um Geschäftsführer Christian Seifert erhofft sich die Branche erste Fingerzeige, wie die Corona-Krise gemeistert werden kann.

Schon jetzt steht fest, dass eine Fortsetzung des vorerst bis 30. April ausgesetzten Spielbetriebs – ein entsprechender Beschluss auf der Mitgliederversammlung gilt als Formsache – nur ohne Zuschauer möglich sein wird. Das würde die Vereine hart treffen, die dadurch Millionenverluste erleiden. Diese fielen aber um ein Vielfaches höher aus, würde die Saison komplett abgebrochen werden müssen.

Es braucht also ein tragfähiges Konzept, wie die insgesamt 163 ausstehenden Spiele in der 1. und 2. Bundesliga mit Zustimmung der Politik und der Gesundheitsämter über die Bühne gebracht werden können. Denkverbote gibt es dabei längst nicht mehr. Sogar ein Ende der Saison erst im September ist von Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ins Spiel gebracht worden.

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Augsburg-Manager Reuter wehrt sich: Niemand hat sich beschwert

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