Basketball-Bundesliga: Saisonabbruch oder Geisterspiele? – Top News

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Michael Koch, Ex-Nationalspieler und aktueller Geschäftsführer der Gießen 46ers, hält dagegen.

Er sieht die aktuell diskutierten Szenarien im Gegensatz zu Holz “sehr, sehr kritisch”.

Zudem brauche die Liga schnell Klarheit.

“Ich glaube nicht, dass noch einmal geschoben wird”, sagte der 54-Jährige dem Hessischen Rundfunk: “Wir brauchen eine Entscheidung.

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Letztlich hängen die Korbjäger der deutschen Eliteklasse aber von den Entscheidungen der Politik ab, die der Fußball-Bundesliga zuletzt immerhin Geisterspiele in Aussicht stellte.

Branchenriese FC Bayern Basketball kämpft dagegen vehement für “Wohnzimmerspiele”.

Manager Marko Pesic forderte die Klubs zu konzertierten Lösungen und zum gemeinschaftlichen Denken auf.

Die Verantwortlichen müssten sich fragen: “Wie positionieren wir uns eigentlich in dieser Situation? Sind wir in der Lage, Ideen zu entwickeln, Szenarien zu entwickeln, wo wir etwas auf die Beine stellen können? Oder sind wir eine Liga oder Vereine, die erst mal auf sich selbst schauen und gucken, dass man erst mal eigene Probleme löst.

Basketball könnte als einzige große Teamsportart neben dem Fußball in der Coronakrise noch Action für seine Fans, TV-Partner und Sponsoren liefern.

Doch auch die Befürworter eines Abbruchs haben sich längst in Stellung gebracht und sogar schon Fakten geschaffen.

In Bayern haben die Teams aus Bamberg, Bayreuth und Würzburg die Verträge mit ihren ausländischen Spielern ganz oder zum Teil aufgelöst.

Es sind also gar nicht mehr genügend Profis da, die noch auflaufen könnten.

“Es könnte einen Push geben, die Scheinwerfer wären auf uns gerichtet”, argumentiert Liga-Geschäftsführer Stefan Holz.

“Die Fernsehsender gieren nach frischem Content.

Und irgendwann sind alle Partien von der WM 2006 gezeigt.

Das sieht auch Holz so, der zwischen dem 6.

und 8.

Juni den spätesten Zeitraum für eine Wiederaufnahme der Spiele sieht, dann könnte bis zum 30.

Juni noch ein zählbares Ergebnis zustande kommen.

Der frühere Serienmeister Brose Bamberg forderte bereits ein vorzeitiges Ende der Saison, gleiches gilt für medi Bayreuth.

Und auch die Hamburg Towers und Gießen sind ziemlich skeptisch.

Wie geht es in Coronazeiten weiter in der Basketball-Bundesliga (BBL)? Die Vertreter der 17 Klubs besprechen heute in einer Videokonferenz das weitere Vorgehen.

Die Liga ist gespalten.

Abbrechen oder auf Geisterspiele setzen? Die BBL ist in der Frage gespalten.

Während größere, reichere Klubs wie der FC Bayern Basketball oder Alba Berlin eine Fortsetzung der Saison befürworten, sind die kleineren Klubs wie u.

a.

medi Bayreuth oder auch s.

Oliver Würzburg strikt dagegen und würden die Spielzeit am liebsten abbrechen.

Die höchsten deutschen Ligen im Eishockey, Handball und Volleyball haben ihre Saison bereits beendet.

In einer Videokonferenz will nun die BBL die nächsten Schritte besprechen und womöglich final entscheiden.

Michael Koch: “Die Liga braucht Klarheit”

Modifizierte Play-offs?

Bayern-Basketballer für Fortsetzung – Bamberg und Bayreuth klar dagegen

Mit den Szenarien von modifizierten Play-offs oder einem Turnier an einem oder drei Spielorten können sich mehrere der Basketball-Klubs aber so gar nicht anfreunden.

Ihre Etats hängen wie im Handball viel stärker vom Ticketverkauf und lokalen Sponsoren ab.

Die Liga ist vor der Entscheidung am Montag uneins, einige heben bereits vor einer “Lex FC Bayern” gewarnt.

“Ich verstehe die unterschiedlichen Interessen”, sagte Holz: “Aber ich wünsche mir, dass wir einen breiten Konsens hinkriegen und nicht zwei Lager bilden.

Wie geht es in Coronazeiten weiter in der Basketball-Bundesliga (BBL)? Die Vertreter der 17 Klubs besprechen heute in einer Videokonferenz das weitere Vorgehen.

Die Liga ist gespalten.

Basketball-Bundesliga: Saisonabbruch oder Geisterspiele?

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