Bayern und das Urlaubsgefühl “to go” – Top News

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Am Eisbach sonnen und spielen Familien und Paare auf der Wiese, mutige Kinder gehen in den Bach: Die Decken sind schön auf Abstand, in der Hand haben viele einen Kaffee oder ein Radler vom nahe gelegenen Milchhäusl.

Das hat zwar innen wie außen die Stühle hochgestellt, doch das Mitnehmen ist erlaubt.

Seit 6.

April ist der Kiosk wieder geöffnet.

Nun kommen Tag für Tag mehr Leute für bayerischen Bio-Leberkäs und Eis am Stiel, oder auch für ein Bier am Eisbach.

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Und weil die Touristen fehlen, freuen sich die Stadtbewohner in Regensburg, Würzburg und München über mehr Platz auf Bänken und Wiesen.

Und wie sieht es im Süden aus, in der Landeshauptstadt?

Biergärten, Cafés und Restaurants sind geschlossen, doch viele bieten Speisen und Getränke zum Mitnehmen an.

Nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen kehrt fast wieder Normalität in Bayern ein.

Beobachtungen aus Würzburg, Regensburg und München.

Sonne satt, offene Spielplätze und keine Ausgangsbeschränkungen mehr: Zwar gelten noch (seit heute gelockerte) Kontaktbeschränkungen in Bayern, doch draußen ist Essen und Trinken wieder erlaubt – und so füllen sich Plätze und Parks langsam wieder an diesem warmen Freitag im Mai.

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In kleinen Gruppen sitzen sie auf Bänken oder am Main-Ufer.

Der Mindestabstand wird zumindest beim Schlangestehen für die Bratwurst eingehalten – danach wird er von den meisten vergessen.

Vor allem die Spielplätze sind wieder belebt und erfüllt mit Kinderlachen und Schaukelquietschen.

Das macht einen großen Teil von Normalität und Lebensgefühl aus.

In der Luft liegt mitunter die gleiche Leichtigkeit, mit der Seifenblasen über die Liegewiese nahe dem Monopteros im Englischen Garten fliegen.

Auch wenn die Touristen ausbleiben: Die Bürgerinnen und Bürger haben nun mehr Platz, um ihre Freizeit draußen zu verbringen.

In Würzburg kehrt langsam (aber sicher) das Leben in die Stadt zurück.

Auch wenn die zahlreichen Cafés und Restaurants in der Innenstadt noch geschlossen sind und es den berühmten, hier heißgeliebten Brückenschoppen auf der alten Mainbrücke noch nicht gibt, bieten viele to-go-Angebote auf dem Marktplatz eine Alternative.

Würzburg: Das Lächeln ist zurück

500 Jahre “Mitnahme-Tradition” in Regensburg

Eine Spur von Münchner Leichtigkeit am Eisbach

Endlich wieder Kinderlachen auf den Spielplätzen

Axel Bansemir, Geschäftsführer im Milchhäusl am Englischen Garten, bemerkt, dass die Leute sich langsam wieder hinaus trauen, aber auch kritischer geworden sind: Der Desinfektionsspender werde genutzt, auch die Möglichkeiten zum Händewaschen.

Und viele Leute stellen sich mit Mundschutz an, obwohl sie gar nicht müssen, da es ja “draußen” ist.

Biergärten, Cafés und Restaurants sind geschlossen, doch viele bieten Speisen und Getränke zum Mitnehmen an.

Nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen kehrt fast wieder Normalität in Bayern ein.

Beobachtungen aus Würzburg, Regensburg und München.

Der Blick ins östliche Bayern: Die Wurstkuchl in Regensburg steht schon seit über 500 Jahren neben der Steinernen Brücke am Donaustrudel.

Berühmt ist der offene Holzofengrill, doch den gibt es nur von draußen zu sehen.

Was aber bei allen der Fall ist: Das Lächeln im Gesicht ist wieder zurück.

Die Würzburger freuen sich, dass bei solch einem gutem Wetter ein bisschen Normalität in ihre Stadt zurückkehrt.

Der Münchner Gärtnerplatz ist tagsüber leerer als früher, und doch haben einige die Picknickdecke ausgebreitet.

Es werden zum Abend hin mehr, erzählen Anwohner.

Klar ist: Da braucht es jetzt Disziplin, dass abends aus dem nun erlaubten Treffen zweier Hausstände keine Coronaparty wird.

Zum Essen setzen sie sich auf die Donau-Mauer in die Sonne – eine echte Alternative, schwärmen die To-go-Kunden.

Die Bratwurstkipferl mit dem speziellen Senf nach historischem Rezept und dem Sauerkraut aus dem eigenen Gärkeller können nun nur mitgenommen werden.

Auch draußen sind die Tische weggeräumt worden.

Dafür holen sich die Kunden Bier oder Wasser jetzt aus einem mit Eis gefüllten Kübel, an der Tür der Wurstkuchl gibt’s die Kipferl.

Bayern und das Urlaubsgefühl “to go”

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