Bayern weitet Notbetreuung in Schulen und Kitas aus – Top News

0

Bislang mussten beide Eltern zum Beispiel im Bereich der Gesundheitsvorsorge, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Lebensmittelversorgung oder in einem anderen Beruf der kritischen Infrastruktur arbeiten.

Ab heute gelten erweiterte Regeln für die Notbetreuung in Schulen und Kitas.

Ein Augenmerk liegt auf der Entlastung von erwerbstätigen Alleinerziehenden.

Zudem gelten nun mehr Berufsgruppen als “systemrelevant”.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Alleinerziehende, die arbeiten müssen, können ihre Kinder nun zur Notbetreuung in Kitas und Schulen bringen, egal ob sie in einem systemrelevanten Beruf arbeiten oder nicht.

Ebenso ist neu, dass Eltern ihre Kinder auch dann betreuen lassen können, wenn nur ein Elternteil in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeitet.

Wie das Familienministerium mitteilte, sind die dafür notwendigen Antragsformulare nun online abrufbar.

!

Für die Betreuung von Kindern ist aber in allen Fällen Voraussetzung, dass sie nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden können.

Zudem dürfen Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen und keinen Quarantänemaßnahmen unterliegen.

Auch unterrichtende Lehrer systemrelevant

Hygiene-Empfehlungen für Kitas liegen nun vor

Kritik von der Gewerkschaft

Außerdem wurde der Kreis dieser systemrelevanten Berufe erweitert.

Nun zählen auch die wieder in den Schulen unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer, die Bereiche der Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Steuerberatung sowie die Seelsorge in den Religionsgemeinschaften dazu.

Ab heute gelten erweiterte Regeln für die Notbetreuung in Schulen und Kitas.

Ein Augenmerk liegt auf der Entlastung von erwerbstätigen Alleinerziehenden.

Zudem gelten nun mehr Berufsgruppen als “systemrelevant”.

Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Kita-Trägern habe man Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten erarbeitet.

Erzieherinnen und Erziehern wird zum Beispiel ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen, wenn sie zu den Kindern in bestimmten Situationen keinen Abstand von 1,5 Metern einhalten können.

Auch der Kontakt zu den Eltern soll in der Notbetreuung möglichst reduziert werden.

Nach Angaben von Bayerns Familienministerin Carolina Trautner liegt die Quote der betreuten Kinder derzeit bei knapp über zwei Prozent.

Zur Beratung rund um Themen und Fragen des Kita-Betriebs in Zeiten der Corona-Krise hat ihr Ministerium nach eigenen Angaben ein interdisziplinäres Expertengremium aus den Fachbereichen Pädagogik, Psychologie, Medizin, Hygiene und Gesundheit einberufen.

Die Gewerkschaft ist zudem skeptisch, dass das Distanz halten von 1,5 Metern Abstand realisierbar ist, wenn Kleinstkinder etwa auf den Schoß genommen werden müssten.

Falls die Notbetreuung aber doch zügig erweitert werde, sollte wenigstens die Betreuung in Kleingruppen mit maximal fünf Kindern stattfinden.

Außerdem solle man das gute Wetter nutzen und viel nach draußen gehen .

Nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fehlt es in Bayern jedoch an genügend Material und Schutz für die Mitarbeiter der Kitas.

Deshalb fordert der Verband erst einmal einen modellhaften Einstieg bei einigen wenigen Trägern.

Bayern weitet Notbetreuung in Schulen und Kitas aus

Share.

Leave A Reply