Bayerns Steuerschätzung: Gut 10 Milliarden weniger – Top News

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10,8 Milliarden Euro weniger Steuern als vorhergesagt wird der Freistaat in diesem und in den kommenden zwei Jahren einnehmen.

Allein in diesem Jahr gehen die Experten von rund fünfeinhalb Milliarden Euro geringeren Steuereinnahmen aus als noch im Herbst prognostiziert.

Im nächsten Jahr werden Mindereinnahmen in Höhe von 2,7 Milliarden erwartet und im Jahr 2022 in Höhe von 2,6 Milliarden.

Aufgrund der Corona-Krise nimmt der Staat weniger Steuern von seinen Bürgern ein – auf Bundesebene in diesem Jahr voraussichtlich gut 80 Milliarden Euro.

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Was auf den Freistaat zu kommt, das hat das bayerische Finanzministerium ausgerechnet.

In der Coronakrise sind Menschen arbeitslos geworden oder in Kurzarbeit geschickt worden, das heißt: Sie verdienen weniger Geld.

Außerdem nehmen die Unternehmen weniger ein.

Das bedeutet insgesamt, dass weniger Steuern gezahlt werden.

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Der Freistaat verfalle nun aber nicht in Panik oder Hektik, so Füracker.

Es gehe jetzt vielmehr darum, Bayern ohne Jammern und Selbstmitleid durch die Krise zu führen.

Ziel aller Maßnahmen müsse es sein, dass sich die wirtschaftliche Erholung möglichst schnell einstellen könne.

Bayern sei “dank der soliden Finanzpolitik der letzten Jahre” gut für den Weg durch die Krise gerüstet.

Finanzkrise 2009 brachte geringeres Steuerminus

Trotzdem keine Änderung der Finanzplanung in Bayern

Bundesweit 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern

Im Vergleich dazu beliefen sich die geschätzten Einnahmerückgänge im Jahr 2009 nach Ausbruch der Finanzkrise auf etwa eineinhalb Milliarden Euro.

Aber nach wie vor sei da nichts in Stein gemeißelt, relativiert Bayers Finanzminister Albert Füracker: “All das sind Schätzungen, Prognosen, Erwartungen, aber natürlich fundiert, hinterlegt durch den Arbeitskreis Steuerschätzung.

Aufgrund der Corona-Krise nimmt der Staat weniger Steuern von seinen Bürgern ein – auf Bundesebene in diesem Jahr voraussichtlich gut 80 Milliarden Euro.

Was auf den Freistaat zu kommt, das hat das bayerische Finanzministerium ausgerechnet.

Für September wird eine neue, außerplanmäßige Steuerschätzung erwartet.

Diese wird laut Füracker dann die Grundlage für den kommenden Doppelhaushalt.

Trotz der fehlenden Steuermittel soll an den bisherigen Finanzplanungen festgehalten werden, das heißt, die vorgesehenen Investitionen werden getätigt.

Zur Finanzierung wird die Schuldenbremse aufgehoben.

Teile des Rückgangs für 2020 sind darauf zurückzuführen, dass der Bund großzügige Regelungen zu Steuerstundungen und Verlustrücktrag eröffnet hat.

Diese Maßnahmen sollen sich in den Folgejahren aber positiv auswirken, denn die zusätzliche Liquidität vieler Unternehmen soll ihren Fortbestand sichern und damit Steuereinnahmen.

Am Donnerstagnachmittag hatte der Bund bereits bekannt gegeben, dass die Pandemie ein riesiges Loch in die Staatskassen reißen wird.

Die Steuerschätzer rechnen damit, dass in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern reinkommen als im vergangenen Jahr – ein Minus von mehr als zehn Prozent.

Erstmals seit der Finanzkrise 2009 sinken die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, wie das Finanzministerium in Berlin bekanntgab.

Bayerns Steuerschätzung: Gut 10 Milliarden weniger

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