Behelfskliniken und Corona-Zentren schießen aus dem Boden – Top Meldungen

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Um auf einen möglichen drastischen Anstieg von Corona-Infizierten vorbereitet zu sein, werden derzeit in Niederbayern Behelfskliniken und Corona-Zentren vorbereitet. In Deggendorf wurde eine Turnschulhalle kurzfristig zum Bettenlager umfunktioniert.

In Niederbayern bereiten sich Krankenhäuser und Städte mit Behelfskliniken und Corona-Zentren auf einen Anstieg von Covid-19-Patienten vor. So werden zum Beispiel eine Schulturnhalle und Internatsräume umfunktioniert.

Im Landkreis Straubing-Bogen arbeiten die Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf, das Klinikum der Barmherzigen Brüder in Straubing und die Orthopädische Fachklinik in Schwarzach zusammen und bündeln die Ressourcen: Die Klinik Bogen wird zur Entlastung der Notfallversorgung in den anderen Kliniken zu einem speziellen Covid-19-Zentrum. In Schwarzach können bei einer Überfüllung der anderen Kliniken Corona-Patienten mit abklingenden Symptomen auf einer dortigen Isolierstation aufgenommen werden.

In Deggendorf gibt es keine Corona-Spezialklinik. Für die Unterbringung von Infizierten bei einem drastischen Anstieg und der Überfüllung im Deggendorfer Klinikum und anderen Reha-Kliniken wurde jetzt die Turnhalle des Robert-Koch-Gymnasiums mit rund 200 Feldbetten ausgestattet. Dabei handle es sich nach einem Landratsamt-Sprecher um eine Interimslösung. an einer “festen Lösung” werde derzeit gearbeitet. Die Feldbetten stammen aus dem Jahr 2015, als Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter (CSU) für Flüchtlinge Zelte mit Feldbetten aufstellen ließ.

Im Landkreis Regen wird eine sogenannte Fieberklinik geplant. Hier sollen COVID-19-Infizierte, die einen milden Verlauf oder bereits abklingende Symptome zeigen, behandelt werden. Mit einer Fieberklinik sollen andere Kliniken entlastet werden. Als Standort plant man das Internat der Hotelberufsschule in Viechtach, wie es in einer Pressemitteilung der Arberland Kliniken heißt. Die Umsetzung soll noch diese Woche erfolgen. Im Internat können im Bedarfsfall 56 Patienten betreut werden. Die Koordination und fachliche Anleitung des Personals soll über die Aberland-Kliniken erfolgen.

Das Klinikum in Landshut hat mehrere Stationen in der vergangenen Woche zu Covid-19-Stationen umfunktioniert. Eine eigene Intensivstation für Corona-Patienten stehe zur Verfügung, in drei weiteren Ausbaustufen könnte die Kapazität an Intensivplätzen weiter gesteigert werden, wie es vom Klinikum heißt.

Im Landkreis Freyung-Grafenau gibt es die beiden Kliniken am Goldenen Steig in Freyung und Grafenau. Das Grafenauer Klinikum ist laut einer Sprecherin nun das Krankenhaus für Corona-Infizierte mit einer Isolierstation. Diese könne auf insgesamt 50 Betten erweitert werden.

Zusammenarbeit im Kreis Straubing-Bogen

Interims-Lösung in Deggendorf

Kreis Regen weicht auf Berufsschul-Internat aus

Landshut hat noch Kapazitäten

Kreis Freyung-Grafenau kann noch erweitern

Behelfskliniken und Corona-Zentren schießen aus dem Boden

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