Biomilch-Boom wegen Corona – Top News

0

Weil jetzt mehr daheim gegessen wird, gehen die Menschen selbst mehr einkaufen.

Und davon profitieren besonders Bio-Produkte.

“Hier sind Bio-Lebensmittel praktisch in jedem Supermarkt inzwischen verfügbar.

Und von daher haben die Verbraucher einfach auch die Auswahl und die Möglichkeit, zum Bio-Produkt zu greifen.

Und das tun sie eben in verstärktem Maße”, erklärt Rüdiger Brügmann vom Anbauverband Bioland.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Corona lässt den Absatz von Biomilch steigen: Weil jetzt mehr daheim gegessen wird, gehen die Menschen selbst mehr einkaufen.

Und da werden offenbar Bio-Produkte bevorzugt.

30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern sollen bis 2030 ökologisch bewirtschaftet werden – so lautet das Ziel der Staatsregierung.

Skeptiker hatten in den letzten Jahren bezweifelt, dass das möglich ist und dabei oft auf Aufnahmestopps der Biomolkereien verwiesen.

Die Aufnahmestopps sind jetzt passé – in Folge der Corona-Krise suchen Anbauverbände wie Bioland wieder mehr Zulieferer.

!

Im Landtag etwa hat die Regierungsmehrheit gerade wieder eine Bio-Quote für Kantinen abgelehnt.

Wenn sie können, greifen die Bayern aber durchaus freiwillig stärker zu Bio, wie sich jetzt in der Coronakrise zeigt.

Bei Essen außer Haus gibt es oft kein Bio

Zuwächse von Biomilch doppelt so hoch wie von konventioneller Milch

Bio-Molkereien gesucht in Oberbayern und der Oberpfalz

Bei der sogenannten Außer-Haus-Verpflegung, die in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat, fehlt diese Auswahl oft.

Egal ob das Mittagessen in der Kantine oder die Milch im Kaffee – oft gibt es in der Gastronomie kein Bio.

“Wir bieten zwar vielen Partnern Bio-Konzepte an, aber in diesem Bereich sind Bio-Produkte bei weitem noch nicht so verbreitet, sogar in sehr geringem Maße im Vergleich zum Lebensmitteleinzelhandel“, berichtet Brügmann.

Corona lässt den Absatz von Biomilch steigen: Weil jetzt mehr daheim gegessen wird, gehen die Menschen selbst mehr einkaufen.

Und da werden offenbar Bio-Produkte bevorzugt.

Rüdiger Brügmann vom Verband Bioland geht davon aus, dass der Trend anhalte.

Der Biomilchmarkt wachse seit vielen Jahren organisch.

“Und diese Zuwächse sind schrittweise jetzt wieder gekommen und durch die Corona-Krise noch mal stärker befeuert worden.

Beispiel Milch: Der Absatz der Bio-Trinkmilch ist im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent gestiegen,wie die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft AMI ermittelt hat.

Die Steigerungsrate ist damit mehr als doppelt so hoch wie bei konventioneller Trinkmilch.

Beim Absatz von Bio-Joghurt verzeichnet die AMI ein Plus von 15 Prozent – fünf Mal so viel wie der Joghurt mit Milch aus konventioneller Produktion.

Auch jetzt in Zeiten von Corona will der Anbauverband kein sprunghaftes, sondern organisches Wachstum.

Bis ein Milchbauernhof auf Bio umgestellt ist, dauert es im Normalfall zwei Jahre.

Für die Milchbauern ist die Umstellung auf einen Bio-Betrieb attraktiv: Die Biomilchpreise ab Hof sind stabil, während der Milchpreis sonst unter Druck gerät.

Im konventionellen Bereich produziert Bayern doppelt so viel Milch wie es selbst verbraucht und der Export lahmt derzeit.

Die Biomilchbranche arbeitet regionaler.

Der Exportanteil liegt zwischen zehn und 15 Prozent.

Das liegt laut Brügmann auch daran, dass die Bio-Molkereien stärker darauf achten, so viel zu produzieren, wie auch gekauft würde.

Es würden keine Übermengen produziert, die dann “zu Dumpingpreisen auf Teufel komm raus am Markt irgendwie untergebracht werden müssen.

So sei es nun in Bayern der Fall, dass Bio-Molkereien inzwischen wieder neue Betriebe aufnehmen würden.

Besonders in Oberbayern und der Oberpfalz bräuchten die Bio-Molkereien neue Lieferanten.

Biomilch-Boom wegen Corona

Share.

Leave A Reply