Bistum Augsburg zahlt bis zu 75. 000 Euro für Missbrauchsopfer – Top News

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Damit kommt das Bistum einer geplanten, gemeinsamen Regelung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zuvor: “Ich wollte hier nicht länger zuwarten und die betroffenen Personen vertrösten”, sagte Meier, dessen Weihe für den 6.

Juni geplant ist, laut Mitteilung.

“Mein Anliegen ist es, dass wir zu diesem Thema ein klares Signal setzen und Verantwortung zeigen.

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Das Bistum Augsburg bietet Opfern von Missbrauch und Gewalt künftig mehr Geld an.

Betroffene sollten jetzt Zahlungen bis maximal 75.

000 Euro erhalten.

Damit kommt das Bistum einer geplanten Regelung der Bischofskonferenz zuvor.

Das Bistum Augsburg zahlt Opfern von sexuellem Missbrauch jeweils bis zu 75 000 Euro.

Der ernannte Bischof Bertram Meier unterschrieb nach Bistumsangaben am Dienstag eine “Anerkennungs- und Unterstützungsordnung der Diözese Augsburg für Betroffene sexuellen Missbrauchs oder körperlicher Gewalt im kirchlichen Kontext”.

Demnach werden Opfer je nach Schwere des Falls entschädigt, mit Einmalzahlungen, monatlichen Zahlungen sowie Kostenübernahmen für Therapie und Paarberatungen.

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Die Finanzierung soll ausdrücklich nicht aus Kirchensteuern erfolgen.

Es werden “ausschließlich die Mittel des Bischöflichen Stuhls herangezogen”.

Der Bischöfliche Stuhl ist ein Vermögensbestandteil der Diözese zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben und soll dem Bischof einen finanziellen Rückhalt sichern.

Er finanziert sich unter anderem durch Immobilienerträge und landwirtschaftliche Nutzflächen.

Bistum Augsburg kommt gemeinsamer Regelung zuvor

Finanzierung ausdrücklich nicht mit Kirchensteuern

Bischofskonferenz will Entschädigungen im Herbst final beschließen

Augsburg sei nach dem Erzbistum Freiburg erst das zweite Bistum in Deutschland, das nun konkrete Vorgaben für Zahlungen an Missbrauchsopfer hat.

Die Augsburger Regelung sieht Einmalzahlungen vor, die – je nach Schwere des Falles – bis zu 25.

000 Euro betragen.

Auch eine monatliche Unterstützungszahlung bis zu einem Gesamtbetrag von maximal 75.

000 Euro sei möglich.

Das Bistum Augsburg bietet Opfern von Missbrauch und Gewalt künftig mehr Geld an.

Betroffene sollten jetzt Zahlungen bis maximal 75.

000 Euro erhalten.

Damit kommt das Bistum einer geplanten Regelung der Bischofskonferenz zuvor.

Im März hatte die DBK bei ihrer Frühjahrsvollversammlung Grundsätze für die finanzielle Anerkennung des Leids beschlossen, Details sollen bis zur Vollversammlung im Herbst geklärt und dann final beschlossen werden.

Verständigt hatten sich die Bischöfe auf Anerkennungszahlungen, die sich an der Höhe gerichtlicher Schmerzensgeld-Entscheidungen orientieren sollen.

Konkret wurden Summen von bis zu 50.

000 Euro genannt.

Damit blieben die Bischöfe hinter den Empfehlungen einer unabhängigen Arbeitsgruppe zurück, die Zahlungen von bis zu 400.

000 Euro vorgeschlagen hatte.

Das Erzbistum München und Freising plant derzeit noch keine eigene Regelung zu Entschädigungszahlungen von Missbrauchsopfern.

Nach dem Vorstoß des Bistums Augsburg teilte ein Sprecher des Erzbistums auf Anfrage des BR mit, man wolle sich dem anschließen, was die Deutsche Bischofskonferenz voraussichtlich im Herbst entscheiden werde.

Die Erzdiözese München und Freising habe aber “ein aktives Interesse, dass dieser Weg zu höheren Anerkennungsleistungen dann auch in einem geordneten Verfahren zügig beschritten werden kann”.

Bistum Augsburg zahlt bis zu 75.

000 Euro für Missbrauchsopfer

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