Blutgruppe könnte Schwere des Covid-19-Verlaufs beeinflussen – Top News

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Warum manche schwer an Covid-19 erkranken, andere nicht, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Dass die Blutgruppe dabei eine entscheidende Rolle spielen könnte, belegt jetzt eine vorab veröffentlichte Studie von Forschern aus Norwegen und Deutschland.

Nur etwa zehn Prozent der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Menschen erleiden einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung mit Atemversagen und erhöhtem Sterberisiko.

Zahlreiche Risikofaktoren werden seit Ausbruch der Pandemie diskutiert.

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Nun haben Forscher des Universitätsklinikums Oslo und der Universität Kiel herausgefunden, dass die Blutgruppe der Patienten einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung haben könnte.

Das belegt eine Vorabversion einer Studie, die jetzt bei “medRxiv”, einem Preprint-Server, veröffentlicht wurde.

Dabei kam heraus, dass Menschen mit der Blutgruppe A und einem positiven Rhesusfaktor wohl ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden.

Menschen mit einer Blutgruppe 0 haben laut der Ergebnisse der Forscher hingegen ein geringeres Risiko, einen schweren Verlauf der durch das Coronavirus ausgelösten Erkrankung zu erleiden.

Vergleich von Covid-19-Patienten mit Bevölkerung

Blutgruppe 0 schützt offenbar bei Coronavirus-Infektion

Blutgruppenverteilung in Deutschland

Für ihre Studie haben die Forscher um Tom Karlsen aus Oslo und Andre Franke aus Kiel Blutproben von insgesamt 1.

610 Patienten näher analysiert, die wegen schwerer Verläufe einer Covid-19-Erkrankung in sieben Krankenhäusern in Spanien und Italien in Behandlung waren.

Anschließend wurden die Blutproben der Patienten mit denen von 2.

205 gesunden Menschen aus der italienischen und spanischen Bevölkerung auf genetische Merkmale verglichen.

Laut des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) haben in Deutschland 37 Prozent der Bevölkerung die Blutgruppe A +, 35 Prozent 0 + , 9 Prozent B + und 4 Prozent AB +.

Nur 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben einen negativen Rhesusfaktor.

Warum manche schwer an Covid-19 erkranken, andere nicht, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Dass die Blutgruppe dabei eine entscheidende Rolle spielen könnte, belegt jetzt eine vorab veröffentlichte Studie von Forschern aus Norwegen und Deutschland.

Schon im März 2020 hatten chinesische Forscher einen Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Infektionsrisiko für SARS-CoV-2 festgestellt.

Auch damals hatten die Forscher entdeckt, dass Menschen mit der Blutgruppe A besonders häufig infiziert waren, Träger der Blutgruppe 0 dagegen besonders selten.

Blutgruppe könnte Schwere des Covid-19-Verlaufs beeinflussen

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