BR-Symphonieorchester: Musik kennt keine Grenzen – Top News

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Jeder dritte Musiker im Symphonieorchester hat einen nichtdeutschen Pass.

Mit dabei sind Musikerinnen und Musiker aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien.

Junge Musiker sind bereits früh mobil, wenn sie für ein Engagement oder eine Ausbildung in andere Länder und Städte ziehen, erklärt Tubist Stefan Tischler.

Das lässt sich auch in der Akademie des Symphonieorchesters beobachten.

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Dort werden begabte Nachwuchsmusiker auf die Orchesterarbeit vorbereitet.

Acht Nationen sind unter den 18 Stipendiaten derzeit vertreten.

Auch sie kamen über ein sogenanntes Probespiel nach München, bei dem sie sich gegen andere Bewerber durchsetzten.

Musiker aus Russland, Südkorea und Australien: Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist international.

Instrumentalisten aus 22 Nationen arbeiten gemeinsam am perfekten Klang.

Diversity ist hier Realität.

Ähnlich wie im Fußball.

FC Bayern, Juventus Turin, FC Barcelona: In guten Fußballmannschaften spielen Profis aus vielen Nationen.

Beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist es ebenso, sagt Konzertmeister Anton Barakhovsky.

Der 47-Jährige stammt aus Novosibirsk und lebt seit 28 Jahren in Deutschland.

Beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist der Geiger seit 2009 erster Konzertmeister und so etwas wie der Spielführer, neben dem Dirigenten.

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Musik ist eine Sprache, die jeder versteht, das wissen auch die Musiker beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Momentan jedoch – in der Corona-Krise – ist alles anders: Reisen über Ländergrenzen hinweg ist nicht möglich – und Musizieren in größeren Gruppen auch nicht.

Wie es nach Corona weitergeht, da wagt momentan kaum jemand eine Prognose.

Konzertmeister Anton Barakhovsky wäre schon glücklich, wenn die Musiker wieder ihren Beruf ausüben könnten und so vielleicht einen kleinen Beitrag leisteten, dass die Menschen sich besser verstehen.

Die Internationalität des Symphonieorchesters ist ein Privileg, sagt auch Orchestervorstand und Tubist Stefan Tischler.

Denn wo sonst – wenn nicht in der Musik – werden spielend Grenzen überwunden.

Die Herkunft der Musiker spielt keine Rolle, betont Tischler, der in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen ist.

Natürlich könne bei über 100 Orchestermusikern nicht jeder mit jedem befreundet sein.

Ein respektvoller Umgang miteinander jedoch ist die Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit.

Durch Vielfalt zur Einheit in der Musik

Symphonieorchester stimmt über neue Musiker ab

Musikwelt ist international

Symphonieorchester ist Botschafter Bayerns in aller Welt

Völkerverständigung stockt in Zeiten der Corona-Krise

Wenn das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf Tournee ist, dann repräsentieren “The Bavarians” Bayern von New York bis Tokio.

Die aktuelle politische Lage jedoch kann die Reise einzelner Musiker erschweren oder gar verhindern.

Der russische Musiker Barakhovsky erinnert sich an ein Gastspiel in Großbritannien, zu dem er nicht mitfahren konnte, weil er sein Visum nicht rechtzeitig bekam.

Den genauen Grund dafür kennt er nicht.

Manch einer vermutete einen politischen Hintergrund, denn kurz zuvor war im südenglischen Salisbury der Giftanschlag auf den Agenten Skripal verübt worden, für den die Briten Russland verantwortlich machten.

Musiker aus Russland, Südkorea und Australien: Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist international.

Instrumentalisten aus 22 Nationen arbeiten gemeinsam am perfekten Klang.

Diversity ist hier Realität.

Ähnlich wie im Fußball.

Die Musiker entscheiden selbst, wer neu ins Orchester kommt.

Mögliche Kandidaten müssen für eine freie Stelle vorspielen, vor dem gesamten Orchester.

Dann stimmen die Musiker ab, ganz demokratisch.

Anschließend absolviert der oder die Neue erst einmal ein Probejahr, bevor das Orchester eine erneute Abstimmung ansetzt, diesmal über die endgültige Aufnahme.

BR-Symphonieorchester: Musik kennt keine Grenzen

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